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Reform der ­Berufsschulen droht zu scheitern

Gegenwind Das St. Galler Kantonsparlament tut sich schwer mit der Neuregelung von Führung und Aufsicht der Berufsfachschulen im Kanton. Unbestritten ist, dass eine Neuorganisation not tut. Die Vorschläge der Regierung stossen aber auf harsche Kritik. Künftig soll das Bildungsdepartement die Rektoren der Berufsschulen wählen. Deren Kommissionen sollen zurückgebunden und dem Amt für Berufsbildung unterstellt werden. Es gehe nicht an, «die Führung der Schulen beim Amt für Berufsbildung zu zentralisieren», monieren CVP und Grünliberale. Würden die Berufsfachschulkommissionen dem Amt unterstellt, degradierte sie dies zu «Ausführungsgehilfen» des Amtsleiters.

Unterschiedliche Gründe für Kritik

Widerstand gegen die vorgeschlagene Reform gibt es auch von SP und Grünen. Die Fraktion spricht von einer «Pseudo-Professionalisierung» der Kommissionspräsidenten. Ihrer Meinung nach sollen die Rektoren die Berufsfachschulkommissionen leiten; heute hätten die Rektoren «mehrere Chefs». Schliessen sich Mitglieder von FDP und SVP der Kritik an, dürfte das Geschäft im Parlament abstürzen. (rw)

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