Rechtskatholiken sagen Demonstration ab

ST.GALLEN. Die Unterstützer des Churer Bischofs Vitus Huonder haben die geplante Kundgebung vom 8. März in St.Gallen abgesagt. Dies teilte der Eidgenössische Bund junger Katholiken mit.

René Rödiger
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Der Churer Bischof Vitus Huonder forderte die jungen Katholiken dazu auf, die Demonstration abzusagen. (Bild: Keystone/Archiv)

Der Churer Bischof Vitus Huonder forderte die jungen Katholiken dazu auf, die Demonstration abzusagen. (Bild: Keystone/Archiv)

"In demütigem Gehorsam beugen wir uns schweren Herzens dem ausdrücklichen Wunsch von Bischof Vitus Huonder und sagen die geplante Kundgebung ab", heisst es auf der Website des Eidgenössischen Bundes junger Katholiken (EBjK).

Der EBjK wollte sich am 8. März mit einem Marsch vom St.Galler Hauptbahnhof zum Klosterplatz für eine Kirche einsetzen, "in der es einem Bischof erlaubt ist, die wahren katholischen und moralischen Standpunkte zu vertreten". Die Unterstützungsdemonstration für Bischof Vitus Huonder sollte einen Tag vor der Kundgebung einer breiten Allianz katholischer Verbände gegen den umstrittenen Churer Bischof stattfinden.

Die Allianz will vor dem Sitz von Bischof Markus Büchel, dem Präsidenten der Schweizer Bischofskonferenz, die Absetzung von Huonder fordern. Dessen Bistum habe mit seinen Verlautbarungen "grosse Gruppen von Gläubigen diskriminiert".

Der EBjK setzt sich laut Eigendeklaration "für die unverfälschte katholische Lehre" ein. So lehnen sie zum Beispiel Forderungen wie das Frauenpriestertum oder die Abschaffung des Zölibates entschieden ab.

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