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RAUBPROZESS: Kreisgericht verurteilt McDonalds-Räuber

Ein 30-Jähriger soll fünf Raubüberfälle verübt haben – auf das Hotel Uzwil, zwei Tankstellen-Shops in Wil und Bronschhofen, ein McDonalds in Wil und einen Erotiksalon in St.Gallen. Vom Vorwurf, den McDonalds in Abtwil überfallen zu haben, sprach das Kreisgericht St.Gallen den Mann frei.
Das Strafmass im Raubprozess steht noch aus. (Bild: Keystone/Symbolbild)

Das Strafmass im Raubprozess steht noch aus. (Bild: Keystone/Symbolbild)

In einem am Freitag veröffentlichten Zwischenurteil ging es erst um Schuld- oder Freisprüche. Das Strafmass wird das Kreisgericht erst später festlegen. An der Verhandlung vom 24. November hatte die Staatsanwaltschaft eine lange Liste von Schuldsprüchen beantragt. In der Befragung bestritt der Beschuldigte, ein Schweizer, den grösseren Teil der ihm vorgeworfenen Straftaten. Entlastet wurde er jetzt vom Vorwurf, er habe den McDonalds in Abtwil überfallen. Dort hatte der Täter auf den Schichtleiter geschossen und ihn am Unterarm verletzt. Zudem sah es das Gericht als nicht erwiesen an, dass der Mann im Gefängnis Altstätten einen Fluchtversuch mit Geiselnahme geplant hat.

Lange Liste von Schuldsprüchen
Trotz den teilweisen Freisprüchen bleibt die Liste der Schuldsprüche lang. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann Raubüberfälle auf das Hotel Uzwil, auf Tankstellenshops in Bronschhofen und Wil, auf die McDonalds-Filiale in Wil und auf einen Erotiksalon in St.Gallen begangen hat. Schuldig erklärt wurde er auch, weil er aus dem Gefängnis Appenzell floh, einen Autofahrer ausbremste und ihn mit einem Sturmgewehr bedrohte. Zudem soll er zusammen mit Kollegen einen Mieter aus dessen Wohnung gewiesen und dabei das Opfer dabei gefesselt, gewürgt und brutal geschlagen haben.

Zu den Schuldsprüchen gehören Raub, fahrlässige schwere Körperverletzung, Sachbeschädigung, Drohung, Nötigung, Freiheitsberaubung, Raufhandel, Hausfriedensbruch, grobe Verletzung der Verkehrsregeln, Führen eines Motorfahrzeuges ohne gültigen Ausweis, Hinderung einer Amtshandlung und Widerhandlung gegen das Waffengesetz. (sda)

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