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RAPPERSWIL-JONA: Zweiter Wahlgang um Stadtpräsidium von Rapperswil-Jona

Der Entscheid um das Stadtpräsidium von Rapperswil-Jona ist vertagt. Im ersten Wahlgang erreichte keiner der vier Kandidaten das absolute Mehr. Der amtierende Stadtpräsident Erich Zoller (CVP) erhielt weniger Stimmen als Herausforderer Bruno Hug (parteilos).

RAPPERSWIL-JONA. Erich Zoller holte 2431 Stimmen. Damit liegt er deutlich hinter Bruno Hug: Der Verleger erhielt 3929 Stimmen bei einem absoluten Mehr von 4487 Stimmen. Felix Hof (parteilos) erhielt 1819 Stimmen und Stefan Ritz (parteilos) 557 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 51,6 Prozent. Der zweite Wahlgang findet am 6. November statt.

Mit rund 27'000 Einwohnern ist Rapperswil-Jona die zweitgrösste Stadt im Kanton St. Gallen. Für CVP-Stadtpräsident Erich Zoller, seit 2011 im Amt, würde die Wiederwahl kein Spaziergang werden, das war von vornherein klar. Im ersten Wahlgang traf der 58-Jährige auf drei Mitkonkurrenten, darunter Unternehmer Bruno Hug. Der 62-Jährige ist Verleger und Chefredaktor der wöchentlich erscheinenden Gratiszeitung «Obersee-Nachrichten».

Die «Obersee-Nachrichten» und die Stadt Rapperswil-Jona sind seit Monaten im Clinch. Die Stadt Rapperswil reichte Anfang August gegen die «Obersee Nachrichten» Klage wegen Persönlichkeitsverletzung ein. Grund ist die Berichterstattung über die Kindes− und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Linth.

Weitere Kandidaten waren Felix Hof, ehemaliger Leiter des Regionalen Beratungszentrums Rapperswil-Jona, sowie Jugendseelsorger Stefan Ritz. All drei Herausforderer sind parteilos. Die Stimmung in Rapperswil-Jona war angespannt, der Abstimmungskampf wurde emotional geführt. Neben der KESB war die Verkehrsüberlastung der Stadt ein Dauerthema.

Der amtierende Stadtpräsident wurde neben seiner eigenen Partei von der SP und der FDP unterstützt. Die SVP beschloss Stimmfreigabe. Die Grünen empfahlen Bruno Hug zur Wahl. (sda)

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