RAPPERSWIL-JONA: Und plötzlich waren es fünf

Die Kampfwahl um das Stadtpräsidium von Rapperswil-Jona wird immer spannender – und immer skurriler. Aufs Kandidatenkarussell aufgesprungen ist nun auch eine alte Bekannte: Rahel Würmli, die im Juni noch ihren Rücktritt aus dem Stadtrat und einen Verzicht auf das Präsidium bekannt gegeben hatte.

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Auch Rahel Würmli steigt ins Rennen ums Stadtpräsidium. (Bild: pd)

Auch Rahel Würmli steigt ins Rennen ums Stadtpräsidium. (Bild: pd)

RAPPERSWIL-JONA. Nun ist die Katze aus dem Sack: Beim zweiten Wahlgang vom 6. November bewerben sich vier Kandidaten und eine Kandidatin um das Stadtpräsidium von Rapperswil-Jona, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Es sind dies nebst Amtsinhaber Erich Zoller (CVP) auch FDP-Mann Martin Stöckling, CVP-Kantonsrat Peter Göldi, Hubert Zeis (parteilos) sowie Noch-Stadträtin Rahel Würmli (UGS). Bis auf Zoller hatte keiner der Kandidaten am ersten Wahlgang teilgenommen.

15 Jahre im Stadtrat
Die Kandidatur von Würmli überrascht. Im Juni hatte die Ressortvorsteherin Gesundheit und Alter nach 15 Jahren in der Stadtregierung ihren Rücktritt aus dieser angekündigt. Zudem gab Würmli damals auch bekannt, definitiv nicht für das Stadtpräsidium zu kandidieren. Am ersten Wahlgang nahm sie denn auch nicht teil. Nun erfolgt die Kehrtwende. Laut der UGS-Ortspartei wolle Rahel Würmli "für Rapperswil-Jona vorausgehen", sie stehe für eine "zeitgemässe und starke Politik".

CVP lässt Zoller fallen
Erst am Mittwoch ist publik geworden, dass die CVP "ihren" Stadtpräsidenten Erich Zoller fallen lässt und neu auf Kantonsrat Peter Göldi setzt. "Wir kamen zum Schluss, dass ein Neustart für die Partei besser ist", sagte CVP-Präsident Thomas Hofstetter. (sg)