RAPPERSWIL-JONA: Kampfwahl um Stadtpräsidium: Hug macht Rückzieher

Bruno Hug kandidiert nun doch nicht für das Stadtpräsidium von Rapperswil-Jona. Der Parteilose hat seine Kandidatur überraschend zurückgezogen - zugunsten des FDP-Kandidats Martin Stöckling.

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Bruno Hug macht Platz für einen Kandidaten der FDP. (Bild: Ralph Ribi)

Bruno Hug macht Platz für einen Kandidaten der FDP. (Bild: Ralph Ribi)

RAPPERSWIL-JONA. Erst am 25. September ist Martin Stöckling in den Stadtrat von Rapperswil-Jona gewählt worden. Am Montag nun teilt der FDP-Mann mit, dass er als Kandidat für das Stadtpräsidium antreten werde. Eigentlich sei sein Plan gewesen, frühestens in vier Jahren für das Amt zu kandidieren.

<%IMG id="2831497" title=""%> Die Ergebnisse des ersten Wahlgangs hätten die Ausgangslage jedoch grundlegend verändert: "Die Bevölkerung hat sich mit aller Deutlichkeit für einen Kurswechsel im Stadthaus ausgesprochen." Stöckling führt dies auf das gute Abschneiden von Bruno Hug zurück. Dieser hatte mit knapp 4000 Stimmen weit mehr Wähler auf seiner Seite als der amtierende CVP-Stadtpräsident Erich Zoller.

Hug macht Platz
Umso überraschender ist es, dass Bruno Hug nicht mehr antreten wird. Trotz seines guten Resultats habe er sich nach reiflicher Überlegung entschieden, auf die Teilnahme am zweiten Wahlgang zu verzichten, schreibt Hug in einer Medienmitteilung von Montag. Mit der Kandidatur von Martin Stöckling habe sich eine bessere Lösung eröffnet. "Als 42-Jähriger würde er eine bedeutend längere Regierungszeit vor sich haben als dies bei mir der Fall wäre." Kontinuität helfe Rapperswil-Jona mehr als ein Übergangspräsident, wie er es wäre. Hug ist heute 62 Jahre alt.

Bruno Hug wird weiterhin als Verleger der "Obersee Nachrichten" tätig sein. Ausserdem werde er sich am Aufbau einer nationalen Hilfsorganisation im Bereich Kesb betätigen.

Drei wollen Stadtpräsident werden
Damit kommt es im zweiten Wahlgang am 6. November kommt es zu einem Dreikampf um das Stadtpräsidium: Es kandidieren Martin Stöckling von der FDP, Erich Zoller von der CVP und der parteilose Hubert Zeiss. (red.)


Martin Stöckling (Bild: pd)

Martin Stöckling (Bild: pd)