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Rap-Urgesteine am Kulturfestival

Vom 30. Juni bis 23. Juli geht das 11. Kulturfestival im Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseums über die Bühne. Die ersten veröffentlichten Künstler liefern südafrikanischen Folk der Stunde sowie amerikanischen Hip-Hop der alten Schule.
Vor zwei Jahren begeisterten Kadebostany das Publikum in der lauschigen Kulisse des Kulturfestivals. (Archivbild: Urs Jaudas)

Vor zwei Jahren begeisterten Kadebostany das Publikum in der lauschigen Kulisse des Kulturfestivals. (Archivbild: Urs Jaudas)

Es ist ein Treffpunkt der Musikliebhaber und der Fussballfans: Das Kulturfestival im Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseum hat sich vom Geheimtip zum hochkarätigen Festival für Musikliebhaber von Worldmusic, Elektronika, Hip-Hop, Singer/Songwriter, Folk oder Soul gemausert. Bereits zum elftenmal bietet das Festival ein Programm, das wie gewohnt frische und unbekannte Musikperlen aus nah und fern nach St. Gallen bringt. 21 Bands laden zur musikalischen Entdeckungsreise, die das sommerliche Fernweh vergessen lässt, wie die Veranstalter mitteilen.

Südafrikanischer Folk-Artist

Die beiden ersten Headliner wurden gestern von den Veranstaltern bekanntgegeben. So spielt am Samstagabend, 16. Juli, der südafrikanische Musiker Jeremy Loops am Kulturfestival. Dieser ist in seiner Heimat Südafrika eine etablierte Grösse und gehört dort zu den aufregendsten Vertretern der neuen Folk-Szene. Seine ersten Schritte ging Jeremy als Loop-Artist und schrieb dabei viele und gute Songs, die im Sturm die Herzen und Bühnen Kapstadts eroberten. Loops bezeichnet sich selbst als Folk-Musiker. Er wird jedoch von einem Rapper begleitet und verbindet ohne zu zögern südafrikanische Musikelemente mit Gypsy-Klängen. Ebenfalls auf Rap setzen die Hip-Hop-Urgesteine Dilated Peoples aus den USA. Seit mittlerweile 24 Jahren begeistern DJ Babu, Rakaa Iriscience und Evidence unzählige Underground-Rap-Fans weltweit. Ihre beiden Alben «The Plattform» und «Expansion Team» gelten als wahre, grossartige Classics und gehören in die Sammlung eines jeden Kenners des gediegenen, entspannten Westcoast-Raps.

Ganzes Programm Ende Monat

Mit dem Track «Worst Comes to Worst» (2001) und der Run-DMC-Hommage «This Way» (2004) erspielten sich die Dilated Peoples eine grosse Fangemeinde – wobei ihnen zu Gute kam, dass bei «This Way» ein damals noch weitgehend unbekannter Rapper namens Kanye West mit von der Partie war. Mit ihrem Album «Directors of Photography» haben sich die Dilated Peoples 2014 zurückgemeldet. Vor und nach dem Auftritt am Mittwoch, 20. Juli, legt DJ The Dawn eine Mischung aus Soul, Funk, Breaks, Hip-Hop und Classics auf.

Das komplette Programm des Kulturfestivals wird am 27. April bekanntgegeben. (pd/kar)

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