Radargerät im Meggenhus hat sich bewährt

Seit dem Jahr 1993 haben sich elf tödliche Unfälle auf dem A1-Zubringer Meggenhus ereignet, der letzte war im vergangenen Jahr. Als Massnahme hat die Verkehrspolizei unter anderen ein Radargerät aufgestellt. Seither hat sich die Sicherheit erhöht.

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Hanspeter Krüsi Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen (Bild: pd)

Hanspeter Krüsi Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen (Bild: pd)

Seit dem Jahr 1993 haben sich elf tödliche Unfälle auf dem A1-Zubringer Meggenhus ereignet, der letzte war im vergangenen Jahr. Als Massnahme hat die Verkehrspolizei unter anderen ein Radargerät aufgestellt. Seither hat sich die Sicherheit erhöht. Wieso das Vorgehen trotzdem Unverständnis auslöst, weiss Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der St. Galler Kantonspolizei.

Hat sich das Radargerät an der Autobahnausfahrt Meggenhus bewährt?

Ja. Das zeigt sich daran, dass es seither keine Unfälle mehr gegeben hat.

Nur dank des Blitzers?

Nicht nur. Wir haben die Signalisation verbessert und die Tempolimite gesenkt. Es ist wichtig, dass man mit der maximalen Geschwindigkeit für eine Kurve nicht zweimal ansetzen muss und sie in einem Zug fahren kann. Das war bei der Ausfahrt Meggenhus aber nicht der Fall.

Sie haben ja die Bevölkerung über das Radargerät informiert. Verliert der Blitzer dann nicht an Bedeutung?

Uns geht es nicht darum, damit Geld zu verdienen. Auch wenn uns gewisse Leute das nicht glauben wollen. Uns geht es um die Sicherheit. Die Verkehrsunfallstatistik hat gezeigt, dass es weniger Unfälle wegen Geschwindigkeitsübertretungen gegeben hat. (ren)