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Quartierverein wehrt sich für Passerelle

Falls die Appenzeller Bahnen den Ruckhalde-Tunnel bauen, wird auch die Teufener Strasse neu gestaltet. Dabei soll die Passerelle im Riethüsli abgebrochen und durch Lichtsignale ersetzt werden. Dagegen wehrt sich der Quartierverein.
Odilia Hiller
Die provisorische Passerelle über die Teufener Strasse im Riethüsli. (Bild: Tobias Hänni)

Die provisorische Passerelle über die Teufener Strasse im Riethüsli. (Bild: Tobias Hänni)

Die Einsprachefrist gegen die Neugestaltung der Teufener Strasse im Riethüsli ist am Donnerstag abgelaufen. Die genaue Zahl der Einsprachen gegen das Strassenbauprojekt, das im Zuge der Aufhebung des Trassees der Appenzeller Bahnen nötig würde, wird nächste Woche bekannt – wenn alle Briefe eingegangen sind. Gemäss Auskunft des Baudepartements des Kantons St. Gallen dürften es aber mehrere sein.

Für Kinder zu gefährlich

Unter anderem wehrt sich der Quartierverein Riethüsli in einer Einsprache gegen den Abbruch der Passerelle an der Kreuzung Teufener-/Demutstrasse. Sie verbindet die beiden Seiten der Kantonsstrasse für Fussgänger. Das durch den Tunnelbau notwendig gewordene Strassenprojekt sehe bedauerlicherweise keinen Ersatz für die Fussgängerüberführung vor, schreibt der Quartierverein. Aus Sicht des Vereins kann ausschliesslich mit einer kinderwagen- und behindertengerechten Fussgängerüberführung eine hinreichende Sicherheit für die Fussgänger gewährleistet werden.

Für Kinder im Vorschulalter und für Schülerinnen und Schüler sei es «nicht zumutbar», die Teufener Strasse, die von rund 14 000 Fahrzeugen pro Tag befahren wird, «lediglich über einen Fussgängerstreifen zu queren» – auch wenn dieser teilweise mit Lichtsignalen versehen sei. Starkes Verkehrsaufkommen und eine «hohe Dichte an Schulanlagen» machten einen zusätzlichen Fussgängerschutz notwendig.

Provisorium ersetzen

Der Quartierverein schlägt dem Kanton und der Stadt deshalb vor, das vor vier Jahren eingeweihte Provisorium durch eine «optisch ansprechende, definitive Überführung» zu ersetzen. «Die Gelegenheit dafür ist im Zusammenhang mit dem Projekt der Appenzeller Bahnen günstig», sagt Vereinspräsident Hannes Kundert. Jetzt könnte ein «gestalterisch und auch verkehrstechnisch optimales Projekt» realisiert werden.

Knappes Resultat der Umfrage

Der Quartierverein habe sein Anliegen gegenüber der städtischen Baudirektorin Elisabeth Beéry ebenfalls bereits geäussert. Um im Verfahren beteiligt zu sein, sei eine Einsprache beim Kanton unumgänglich, heisst es in der Begründung. Im übrigen sei man mit dem Projekt der Appenzeller Bahnen einverstanden, das den Tunnelausgang neu an die Riethüslistrasse legt. In einer Online-Umfrage des Quartiervereins hat sich von 40 Teilnehmenden eine knappe Mehrheit für die Erhaltung der Passerelle ausgesprochen.

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