Quartierarbeit als Selbstläufer

RORSCHACHERBERG. Nach drei Jahren schliesst das Projekt «Quartierarbeit Wiesental» von Gemeinde und Schule erfolgreich ab – es wurde sogar mit dem St. Galler Integrationspreis «Der Goldene Enzian» ausgezeichnet. Doch die Arbeit im Quartier geht weiter.

Lea Müller
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Das Team der «Quartierarbeit Wiesental» freut sich über den St. Galler Integrationspreis «Goldener Enzian». (Bild: Lea Müller)

Das Team der «Quartierarbeit Wiesental» freut sich über den St. Galler Integrationspreis «Goldener Enzian». (Bild: Lea Müller)

Das Quartier Wiesental soll für die Bevölkerung wieder attraktiv werden – das setzte sich die Arbeitsgruppe «Quartierarbeit Wiesental» vor drei Jahren zum Ziel. Nun schliessen Gemeinde und Schule das Integrationsprojekt offiziell ab. «Die Quartierarbeit ist ein Erfolg», bilanziert Gemeindepräsident Beat Hirs. «Obwohl das Projekt anfangs nicht unbestritten war, hat es eine Abstützung in der Bevölkerung gefunden.» Die Quartierarbeit habe sich bewährt. Am 19. November erhielt das Projekt den St. Galler Integrationspreis «Der Goldene Enzian».

Die Quartierarbeit im Wiesental zeichnet sich laut Hanspeter Wöhrle, Leiter der Kommunikations- und Koordinationsstelle, durch die Vielseitigkeit von verschiedenen Massnahmen aus. Dazu würden insbesondere die Frühförderung und die Elternbildung zählen. Einzelne Teilprojekte seien zu Selbstläufern geworden. Das Quartier habe in den vergangenen drei Jahren einen Imagewandel erlebt.

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