Pulsfühlung im Linthgebiet

Das St.Galler Linthgebiet fühlt sich mal mehr, mal weniger vom Kanton St.Gallen verschaukelt. Eine Spurensuche zwischen Amden und Rapperswil-Jona zeigt ein differenziertes Bild auf.

Sebastian Keller
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Blick Richtung Zürichsee von Uetliburg, Gemeinde Gommiswald. (Bild: Ralph Ribi)

Blick Richtung Zürichsee von Uetliburg, Gemeinde Gommiswald. (Bild: Ralph Ribi)

«Ich bin eine stolze St.Gallerin», sagt Corinne Ryffel. Das sagt die 25jährige Sozialpädagogin bei einem Treffen in ihrem Wohnort Rapperswil-Jona. Auch wenn im Alltag der Rapperswilerin Zürich wichtiger ist, findet Corinne Ryffel das Linthgebiet im Kanton St.Gallen richtig aufgehoben.

Eine andere Meinung dazu hat Bruno Hug, Verleger und Chefredaktor der «Obersee Nachrichten». «Unsere Region wird zu oft zu schlecht behandelt», sagt Hug bei einem Besuch auf der Redaktion in Rapperswil-Jona. Als Beispiel führt er den Entscheid der Regierung für einen Neubau der Kanti in Wattwil an. Denn: Viele Stimmen im Linthgebiet wollen den Neubau lieber auf ihrer Seite des Rickens.

Auch Erwin Camenisch, Gemeindepräsident von Uznach, steht für eine Kanti im Linthgebiet ein. Das tun alle zehn Gemeindepräsidenten des St.Galler Linthgebietes. Er sagt: «Wenn die Regierung nicht einsichtig ist, ist es hoffentlich der Kantonsrat.»

Mehr zum Thema in der Ostschweiz am Sonntag vom 12. April.

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