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PUBLIKUMSMAGNET: Zu Fuss durch den Ruckhaldetunnel

Rund 2200 Personen haben am Sonntag die Gelegenheit genutzt, einen Blick in den neuen Ruckhalde-Tunnel der Appenzeller Bahnen (AB) zu werfen. Die Organisatoren des «Tages des offenen Tunnels» zeigten sich am Montag befriedigt vom Aufmarsch und vom Verlauf der Veranstaltung.
Eine Besuchergruppe am Sonntag auf dem Weg durch den neuen Ruckhaldetunnel. (Bild: PD/Philipp Griesemer)

Eine Besuchergruppe am Sonntag auf dem Weg durch den neuen Ruckhaldetunnel. (Bild: PD/Philipp Griesemer)

Vor einem Jahr, im März 2017, war die Bevölkerung ein erstes Mal eingeladen, den Ruckhalde-Tunnel zwischen Güterbahnhof und Riethüsli von innen zu besichtigen. Damals war der Zugang von Norden und Süden her bis zur sogenannten Tunnelbrust möglich. Der Durchstich des 700 Meter langen Tunnels erfolgte am 20. Juli 2017. Seither wurde er mit Spritzbeton und speziellen Trägern gesichert. Der Innnenausbau mit der Bahntechnik erfolgt in den kommenden Monaten. Am Sonntag, 7. Oktober, soll dann der erste fahrplanmässige Zug durch den neuen Tunnel fahren können.

Gut besuchte Tunnelführungen

Start zur Besichtigung des neuen Tunnels war am Sonntag in den Räumen des Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrum St.Gallen (GBS) im Riethüsli. Hier konnten sich Besucherinnen und Besucher über den Tunnelbau und die neuen AB-Züge, die für die Durchmesserlinie von Appenzell via Gais und St.Gallen nach Trogen angeschafft wurden. Mitarbeitende der Bahn wie der im Tunnel arbeitenden Unternehmen standen zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Ausgerüstet mit Bauhelm und Leuchtweste konnten die Neugierigen diesmal den Tunnel durchgehend begehen, und zwar von Süden (Riethüsli) nach Norden (Oberstrasse). Die Gruppen wurden von AB-Fachleuten begleitet. Beim Nordportal des Tunnels gab's am Schluss noch Informationen über die Geschichte der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Tunnelbauer und Mineure.

Eröffnung Anfang Oktober

Bis zur Eröffnung des Tunnels müssen noch verschiedenste Bauarbeiten erledigt werden. Der Tunnel wird mit Gleisen und Fahrleitungen ausgerüstet, im Riethüssli müssen die Arbeiten an der neuen Haltestelle abgeschlossen werden, an der Oberstrasse wird die heutige Eisenbahn-Überführung abgebrochen und leicht versetzt neu erstellt.

Für diese und andere Arbeiten muss die Eisenbahnstrecke zwischen St.Gallen und Teufen vom 3. April bis zum 6. Oktober gesperrt werden. Als Bahnersatz verkehren Autobusse. Am 7. Oktober dann wird der erste fahrplanmässige Zug durch den neuen Tunnel fahren. Bereits einen Tag früher, am 6. Oktober, finden im Rahmen der Eröffnungsfeier Fahrten fürs Publikum durch den neuen Ruckhalde-Tunnel statt. (pd/vre)

Besucherinnen und Besucher am Nordportal des Ruckhalde-Tunnels bei der Oberstrasse. Hier wurde über die Geschichte der Heiligen Barbara informiert. Sie ist die Schutzheilige von Tunnbelbauern und Mineuren. (Bild: PD/Philipp Griesemer)

Besucherinnen und Besucher am Nordportal des Ruckhalde-Tunnels bei der Oberstrasse. Hier wurde über die Geschichte der Heiligen Barbara informiert. Sie ist die Schutzheilige von Tunnbelbauern und Mineuren. (Bild: PD/Philipp Griesemer)

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