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PROVISORIUM: Neues Winterquartier für Skater

Die Offene Jugendarbeit Zentrum sucht zusammen mit Jugendlichen ein Winterquartier für Skater. Nun scheint man im Lattich-Quartier fündig geworden zu sein.
Skater auf der Kreuzbleiche: Noch fahren sie draussen, doch schon bald können sie vielleicht ins Lattich-Quartier zügeln. (Bild: Matthias Fässler)

Skater auf der Kreuzbleiche: Noch fahren sie draussen, doch schon bald können sie vielleicht ins Lattich-Quartier zügeln. (Bild: Matthias Fässler)

Dass in St. Gallen eine Indoor-Anlage für Skater fehlt, zeigt sich vor allem im Winter. Ein paar Hartgesottene trainieren zwar noch immer draussen auf der Kreuzbleiche – einige bereits mit Handschuhen – aber spätestens die nächsten Schneeflocken werden auch ihnen wieder den Spass vermiesen. Bereits zum dritten Mal soll deshalb eine provisorische Winter-Skatehalle eingerichtet werden. Gemäss Ankündigung auf Facebook ist man bereits fündig geworden: Ab Mittwoch, 17. Januar, soll sich die Lattich-Lagerhalle auf dem Güterbahnhofareal zu einem winterfesten Skatepark verwandeln. Noch fehlt die offizielle Bestätigung. Man warte noch auf die Baubewilligung, sagt Menno Labruyère von der Offenen Jugendarbeit Zentrum. Die Jugendlichen hätten jedenfalls bereits begonnen, eigene Anlagen zu bauen. Vor zwei Jahren fanden die Skater in einem leerstehenden Haus an der Haggenstrasse 45 kurzfristig Unterschlupf. Im vergangenen Jahr wurde eine brach liegende Halle an der Zürcher Strasse 45 kurzfristig zur «Winter Skatehalle St. Gallen» umfunktioniert. Eingefädelt hatte die Zwischennutzung das damalige Jugendsekretariat und das Liegenschaftenamt. Organisiert und betreut wurden die Projekte dann jedoch durch die Jugendlichen selbst. Und das Angebot stiess auf grosses Interesse – mehrere hundert Skaterinnen und Skater nutzten das Angebot.

Die Hoffnung auf eine dauerhafte Lösung

Die Krux an dieser Form der Zwischennutzung liegt auf der Hand: Die alljährliche Suche nach einer neuen Halle ist mühsam und das Risiko besteht, am Ende ohne Halle dazustehen. Spätestens, wenn die Halle wieder so viele skatefreudige Jugendliche anlockt wie in den vergangenen Jahren, könnte man sich Gedanken über eine dauerhafte Indoor-Anlage machen.

Matthias Fässler

matthias.faessler@tagblatt.ch

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