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Protestaktionen begleiten das HSG-Symposium

Kapitalismuskritik Zum 47. Mal findet Anfang Mai an der Universität das St. Gallen Symposium statt. Begleitet wird es auch in diesem Jahr von Wortmeldungen aus dem junglinken und autonomen Lager. Geplant ist beispielsweise bereits für diesen Freitag ein Fest in der Grabenhalle. Daneben gibt’s Vorträge im Kulturzentrum Palace; dort tritt etwa am 28. April der Wirtschaftsethiker Ulrich Thielemann auf. Für den 29. April ist eine öffentliche Kundgebung im St. Galler Stadtzentrum geplant. Getragen werden die Protestaktionen gegen das Symposium gemäss gestriger Mitteilung vom Bündnis «Smash little WEF», das aus Einzelpersonen besteht. Unterstützt wird die Gruppe auch von Juso, Jungen Grünen und SP.

Networking statt kritischer Auseinandersetzung

Die Kritik am Symposium ist gemäss Mitteilung Kritik «am herrschenden System», am Kapitalismus und den neoliberalen Errungenschaften des vergangenen Jahrzehnts. Das St. Gallen Symposium bezeichnen die junglinken und autonomen Kritiker als «liberale Trotzreaktion von Anfang der 1970er-Jahre». Es würde sich aus ihrer Sicht gut eigenen, um über problematische politische und ökonomische Entwicklungen seit der Finanzkrise von 2008 zu diskutieren, die für grosse soziale Ungleichheit sorgten.

Diese Aufgabe erfülle der Anlass mit prominenten Köpfen aus Wirtschaft und Politik aber nicht, halten seine lokalen Kritiker fest. Das Symposium sei heute ein Symbol «für die Diktatur der Konzerne», die mehr und mehr Einfluss auf politische Spielregeln und demokratische Prozesse nähmen. Den jungen Organisatorinnen und Organisatoren des Symposiums gehe es nicht um die kritische Auseinandersetzung damit, heisst es in der ges­trigen Mitteilung. Vielmehr gehe es um «Networking zwischen Studierenden, jungen aufstrebenden Unternehmern, die gerne zur erleuchteten Zunft gehö­ren würden, und jenen, die es ­bereits geschafft haben». (pd/vre)

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