Projekte statt Ämtli

Was tut der Vorstand eines Quartiervereins, wenn er keine Nachfolger findet? Zwei radikale Optionen sind Auflösen oder Fusionieren. Peter Bischof, Quartierbeauftragter der Stadt, nennt noch andere Möglichkeiten, wie man sich ehrenamtlich engagieren kann.

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Was tut der Vorstand eines Quartiervereins, wenn er keine Nachfolger findet? Zwei radikale Optionen sind Auflösen oder Fusionieren. Peter Bischof, Quartierbeauftragter der Stadt, nennt noch andere Möglichkeiten, wie man sich ehrenamtlich engagieren kann. So könne man sich ein Co-Präsidium überlegen: Statt dass eine Person alle Präsidentenämter übernimmt, verteilt man diese auf zwei Personen. Das habe sich etwa im Quartierverein Gallusplatz bewährt. Oder man bindet Mitglieder projektbezogen ein. Zum Beispiel jemanden, der im Quartier regelmässig ein Seifenkistenrennen organisiert. «Auch das entlastet den Vorstand.» Ehrenamtliches Engagement sei auch ein Handwerk, dass man lernen könne. Bischof verweist auf «Vitamin B», die Vereinsfachstelle des Migros-Kulturprozents. (rbe)

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