Prognose korrigiert

Vor einer Woche sah es in der Stadt St. Gallen so aus, als ob am 28. November eine Stimmbeteiligung von über 60 Prozent erreicht würde. Die Prognose wurde gestern nach unten korrigiert. Die brieflichen Stimmabgaben seien eingebrochen, sagt dazu Stephan Wenger vom Einwohneramt.

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Vor einer Woche sah es in der Stadt St. Gallen so aus, als ob am 28. November eine Stimmbeteiligung von über 60 Prozent erreicht würde. Die Prognose wurde gestern nach unten korrigiert. Die brieflichen Stimmabgaben seien eingebrochen, sagt dazu Stephan Wenger vom Einwohneramt. Bis Freitag vor einer Woche lagen 12 400 Couverts bei der Stadt. Bis gestern Freitag kletterte die Zahl nur auf 19 800. Das entspricht einer Stimmbeteiligung von rund 43 Prozent.

Wenger geht davon aus, dass bis Sonntag nochmals 4000 bis 5000 briefliche Stimmabgaben eingehen. Dazu kommen 500 bis 600 Personen, die an der Urne stimmen. Bei 45 500 Stadtsanktgaller Stimmberechtigten ergäbe das eine gute, aber nicht rekordverdächtige Stimmbeteiligung von etwas über 50 Prozent.

Stimmcouverts können heute und morgen nur noch direkt abgegeben werden. Einerseits an der Abstimmungsurne, anderseits im Briefkasten neben dem Haupteingang des Rathauses. Er wird letztmals morgen Sonntag, 12 Uhr, geleert. Per Post kann nicht mehr abgestimmt werden. (vre)

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