Profit dank Altenrhein

RORSCHACH. «Wir profitieren vom Angebot am Airport in Altenrhein», sagt Roland Gunterswiler. Der Leiter der Kuoni-Filiale spricht damit den Reiseveranstalter High Life Reisen aus Österreich mit seiner Zweitniederlassung am People's Business Airport St. Gallen-Altenrhein an.

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RORSCHACH. «Wir profitieren vom Angebot am Airport in Altenrhein», sagt Roland Gunterswiler. Der Leiter der Kuoni-Filiale spricht damit den Reiseveranstalter High Life Reisen aus Österreich mit seiner Zweitniederlassung am People's Business Airport St. Gallen-Altenrhein an. Denn von dort aus können nicht nur Städte wie Wien angeflogen werden, sondern auch Feriendestinationen wie Elba, Kroatien und Sardinien.

Letztere Destinationen sind bei den Ostschweizern in den Sommerferien ebenso beliebt wie Spanien, die Kanaren, die Balearen und Griechenland. Die Reisenden profitieren durch das Buchen einer Reise ab Altenrhein dadurch, dass sie direkt in Euro bezahlen können. Ausserdem sei der Airport in nächster Nähe, sagt Roland Gunterswiler. «Und im Gegensatz zum Flughafen Zürich-Kloten reicht es, wenn man bis zu einer halben Stunde vor Abflug dort ist.»

Trotz dem Vorteil durch den naheliegenden Airport spürt Roland Gunterswiler den rauhen Wind, der in der Schweizer Reisebranche weht. Denn obwohl Reiseveranstalter wie Kuoni schnell auf den schwachen Euro reagierten und die Preise anpassten, ist die Verlagerung in die Nachbarländer nach wie vor spürbar. «Der von uns erwartete Boom blieb in diesem Jahr aus», stellt er fest. Grund dafür sieht er auch in der aktuellen Wirtschaftslage, die grosse Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt mit sich zieht. «Wer keinen sicheren Job hat, bucht tendenziell keine Ferien.» (sso)