Probleme ausdiskutieren

Der Anlass über Schulabbrüche vom Dienstagabend im Palace gehörte zur Reihe «Parteilichkeit in der sozialen Arbeit». Dieser Grundsatz, dass sich Sozialarbeiter für die Interessen ihrer Klientinnen und Klienten einsetzen, ist unter anderem in ihrem Berufskodex verankert.

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Der Anlass über Schulabbrüche vom Dienstagabend im Palace gehörte zur Reihe «Parteilichkeit in der sozialen Arbeit». Dieser Grundsatz, dass sich Sozialarbeiter für die Interessen ihrer Klientinnen und Klienten einsetzen, ist unter anderem in ihrem Berufskodex verankert. Den Grundsatz im Alltag umzusetzen, könne allerdings eine grosse Herausforderung sein, da man sich dabei im Spannungsfeld zwischen Klient, Berufsauffassung, Arbeitgeber oder anderen Parteien befinde, sagt Sozialpädagoge Robert Löpfe.

Herausgegriffen wurden in der Palace-Reihe aktuelle soziale Fragen. Darunter die Besteuerung von Invaliden- und AHV-Renten bei Bezügern von Ergänzungsleistungen, ungleiche Standards bei der Einhaltung der Skos-Richtlinien für die Sozialhilfe, fragwürdige Medas-Gutachten zuhanden der IV sowie am Dienstag die Problematik von Kindern und Jugendlichen, die vom Unterricht ausgeschlossen werden.

Insgesamt sind die Organisatoren der Reihe zufrieden. «Die Debatten gingen teils sehr tief», sagt Marina Widmer vom VPOD. Und es habe sich gezeigt, dass Gefässe nötig seien, um solche Fragen grundsätzlich diskutieren zu können. (co)

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