«Pro Tag erhält die Polizei zwei Fehlalarme»

Am Abend fuhr gestern vor der Post Goldach ein Polizeiwagen vor. Wurde eingebrochen? Nein. Es war ein Fehlalarm. Diese kommen laut Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen, oft vor.

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Hanspeter Krüsi Mediensprecher Kantonspolizei St. Gallen (Bild: Kapo SG)

Hanspeter Krüsi Mediensprecher Kantonspolizei St. Gallen (Bild: Kapo SG)

Am Abend fuhr gestern vor der Post Goldach ein Polizeiwagen vor. Wurde eingebrochen? Nein. Es war ein Fehlalarm. Diese kommen laut Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen, oft vor.

Hanspeter Krüsi, wieso ist gestern die Polizei bei der Post Goldach vorgefahren?

Bei uns ging ein Einbruchalarm ein. Dann muss immer sofort mindestens eine Patrouille losfahren und die Lage besichtigen. Wir konnten aber sehr schnell feststellen, dass es sich in diesem Fall um einen Fehlalarm handelt.

Wie konnten Sie das feststellen?

Als die Polizisten bei der Post Goldach ankamen, wartete bereits ein Paketlieferant auf sie. Er hat den Alarm unabsichtlich ausgelöst.

Gibt es viele solche Fehlalarme?

Mehr als man denkt. Im September gingen bisher im Schnitt zwei Fehlalarme pro Tag bei uns ein. Manchmal löst die Putzequipe ihn aus, oder ein Bild fällt von der Wand, was schon ausreichen kann. (ren)