Pro Stadt nicht sehr begeistert

Für Josef Huber, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Pro Stadt, ist es «ein wenig unverständlich», dass just an den vier Advent-Samstagen die Bahn Extrazüge nach Konstanz organisiert, um ihre zukünftigen schnellen Verbindungen zu propagieren.

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Für Josef Huber, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Pro Stadt, ist es «ein wenig unverständlich», dass just an den vier Advent-Samstagen die Bahn Extrazüge nach Konstanz organisiert, um ihre zukünftigen schnellen Verbindungen zu propagieren. «Natürlich leben wir im freien Markt», sagt Huber, doch die Aktion von Thurbo sei symptomatisch für das, was den ganzen Sommer hindurch geschehen sei. «Immer wieder haben die Medien verbreitet, wie dumm man sei, wenn man nicht in Deutschland einkaufe. Andererseits jammert man aber, wenn Arbeitsplätze verloren gehen.»

Huber findet es schade, dass selbst von Schweizer Seite aus immer wieder die Anstrengungen der heimischen Wirtschaft «untergraben» würden. Dazu gehöre das Angebot von Thurbo.

Das Bahnunternehmen seinerseits verweist auf das langfristige Bestreben, die beiden Städte einander näherzubringen. Es betrachtet die Adventszeit als idealen Aufhänger. (th)