Premiere für den Kanti-Song

Das traditionelle Sommerkonzert der Kantonsschule Heerbrugg war dem Thema «Nacht» gewidmet. Die dazu passende Literatur traf auf ein beeindrucktes Publikum. Auch der neue Kanti-Song kam an, verleitete fast zum Mitsingen.

René Jann
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Grosse Beachtung fand der neue Kanti-Song «KSH-United», komponiert von Johannes Eberhard. (Bild: René Jann)

Grosse Beachtung fand der neue Kanti-Song «KSH-United», komponiert von Johannes Eberhard. (Bild: René Jann)

HEERBRUGG. Schon um 19.30 Uhr brach in der Aula der Kantonsschule die Nacht herein, als Jenny Rahel Egger und Simon Schmalz als gewieftes Moderatorenpaar die zahlreichen Gäste am Donnerstag zum Sommerkonzert willkommen hiessen. Gleich zu Beginn wurde als Premiere der vom Gitarrenlehrer Johannes Eberhard für einen Wettbewerb komponierte neue Kanti-Song «KSH-United» aufgeführt. Die Ballade wurde getragen von der Harmonie zwischen den drei Front-Sängerinnen, dem Orchester und dem Kanti-Chor, am Klavier begleitet von Karl Hardegger, der für die Gesamtleitung verantwortlich zeichnete. Der neue Kanti-Song kam beim Publikum an, verleitete fast zum Mitsingen.

Solisten im Rampenlicht

Grosse Bewunderung fand das Klaviertrio Elena Mangione, Irene Palmer und Gianna Binder mit der sechshändig gespielten Komposition von Cornelius Gurlitt. Anna Buschor begeisterte mit ihrem Flötensolo in Stamitz' Konzert für Flöte in G-Dur. Die Maturandin meisterte die anspruchsvollen virtuosen Passagen im ersten Satz von Opus 29 bravourös. Ein Genuss war die zum Thema passende «Kleine Nachtmusik» von Mozart, in der die saubere Einheit zwischen Violinen, Violoncello und Klavier positiv auffiel. Dasselbe galt auch im «Perpetuo mobile» von Carl Böhm.

Weiter unterhielten Rebecca Frei (Querflöte) und Lisa Mary (Piano) mit Werken von Telemann und Schubert sowie Henrik Hörtner (Lead-Gitarre), begleitet vom Gitarrenlehrer Denis Omerovic. Dvoráks Erfolgsterzetto G-Dur op. 74 und «Allegro non troppo» wurden auch zum Erfolg für das Streichertrio Caterina Del Monte, Petra Dudli und Sarah Pareth. Den zweiten Teil des Abends eröffnete das sechsköpfige Gitarrenensemble mit Sara Belotti, Selina Buschor, Sira Dürr, Alessia Geiger, Carina Baumgartner und Anne Derkx mit «Every Breath You Take», wobei letztere auch den Gesangspart vorzüglich gemeistert hatte. Joëlle Lenherr bestach mit ihrer musikalischen Liebeserklärung «Like I'm gonna lose you» als Gesangssolistin, auf der Gitarre begleitet von Denis Omerovic. Noah Reis griff im «For River» beherzt in die Tasten des Klaviers. Beim «First Heartbreak» zogen die Sängerin Petra Dudli, die Pianistin Diana Hoenner und der Schlagzeuger Jaron Lorenzi das Publikum in ihren Bann.

Durch Kunst ergänzt

Eine spezielle Einlage war der «Tanz der Vampire», dargeboten von Sonja Hasler (Violine) und Carla Preising (Hackbrett). Beachtung fand die Sängerin Laura Stachl, begleitet vom Pianisten Juri Künzler. Mit «Lay Me Down» stellten sie ihren neuesten Song vor. Den Schlusspunkt setzte der Kanti-Chor mit dem Gitarrenensemble mit Ilay Zünd, Celine Reifler, Elisabeth Tobler, Chantal Dubach, Nino De-Marchi sowie Schlagzeuger Jaron Lorenzi mit einem Popsong-Medley zum Thema «Nacht», bevor sich die Kantischüler mit grossem Applaus feiern lassen konnten. Inspiriert von Licht und Schatten, konnten in der Eingangshalle beeindruckende Bilder besichtigt werden. Sie spiegelten Nacht- und Abendstimmungen, wie man sie bei uns, aber auch in fernen Ländern erleben kann.

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