Preisträgerinnen im Rampenlicht

Vier junge Musikerinnen konzertieren morgen Sonntag mit dem Collegium Musicum Ostschweiz im Schloss Wartegg. Sie alle haben schon Erfolge gefeiert.

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Der Jugend die Zukunft – unter diesem Motto finden die Preisträgerkonzerte des Collegium Musicum Ostschweiz (CMO) statt. Unter der Leitung von Mario Schwarz bietet das CMO jungen Künstlerinnen und Künstlern solistische Erfahrungen. So auch morgen Sonntag im Schloss Wartegg in Rorschacherberg.

Vier Preisträgerinnen des grössten österreichischen Bundeswettbewerbs Prima la musica haben einen solistischen Auftritt mit dem Orchester des CMO gewonnen. Es sind dies die Harfenistin Anna-Lena Killinger, die Sopranistin Veronika Mair, die Violinistin Fabiola Tedesco und die Pianistin Lilien Tan. «Die Jugendförderung ist für die Entwicklung junger Künstlerinnen und Künstler von grösster Bedeutung», heisst es in einer Mitteilung des CMO. «Für die Zuhörer gibt es kaum schönere Momente als die Energie von jungen und unverbrauchten Interpretinnen zu erleben.»

Erste Preise und Konzerterfahrung

Anna-Lena Killinger absolviert an der A. Bruckner Privatuniversität in Linz das Musikgymnasium. Als bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere hat sie am diesjährigen «Prima la musica» den ersten Preis mit der Höchstpunktzahl entgegengenommen. Die Sopranistin Veronika Mair studiert seit 2014 das Konzertfach Gesang bei Mag. Maria Erlacher. Sie absolvierte Meisterkurse bei Konrad Jarnot, Eva Lind und Stephan Matthias Lademann. Die Violinistin Fabiola Tedesco ist bereits eine vielgereiste Solistin und Preisträgerin. So hat sie erste Preise in Wettbewerben wie dem Vittorio-Veneto-Preis, dem Preis A. Salieri, dem Preis der Stadt Turin oder am Solistenwettbewerb des Landeskonservatoriums in Feldkirch gewonnen. Die Pianistin Lilien Tan wurde mit zehn Jahren zum Hochbegabtenkurs der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien zugelassen. Sie hat viel Erfahrung und spielte bereits mit Orchester im Grossen Musikvereinssaal in Wien sowie im Théâtre des Bouffes du Nord in Paris, dazu Rezitals im Haydnsaal des Schlosses Esterhazy in Eisenstadt oder in Debussys Geburtshaus in Saint-Germain-en-Laye.

Das Konzertprogramm ist auf die Preisträgerinnen zugeschnitten. So sind etwa Joh. G. Albrechtsbergers Partita in F für Harfe und Orchester, Arien von G. F. Händel für Sopran und Orchester, ein Violinkonzert von J. S. Bach und ein Klavierkonzert von W. A. Mozart zu hören. (pd/lim)

So, 17 Uhr, Schloss Wartegg Rorschacherberg www.collegium-musicum.ch