Preisgünstige Wohnungen bauen an der Bedastrasse

Gossau Stadtparlamentarier Reto Mock (CVP) reichte dem Stadtrat Mitte August zum Thema «Gemeinnütziger Wohnungsbau» eine Einfache Anfrage ein.

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Gossau Stadtparlamentarier Reto Mock (CVP) reichte dem Stadtrat Mitte August zum Thema «Gemeinnütziger Wohnungsbau» eine Einfache Anfrage ein. Auf die Frage, welche Massnahmen die Stadt Gossau in den vergangenen 20 Jahren zur Förderung preisgünstigen Wohnraums umgesetzt habe, antwortet der Stadtrat jetzt, er habe letztmals 1995 Zuschüsse für Mietzinsvergünstigungen an private Investoren gewährt. Weiter verweist der Stadtrat auf Verhandlungen in der jüngeren Vergangenheit mit der Genossenschaft zur Förderung des Wohnungsbaus Gossau. Es sei geplant, einen Teil des städtischen Grundstücks an der Bedastrasse mit preisgünstigen Wohnungen zu überbauen. Auf die Frage, ob der Stadtrat gewillt sei, den gemeinnützigen Wohnungsbau auf Stadtgebiet aktiv zu fördern, verweist der Stadtrat auf das am 8. November verabschiedete Stadtentwicklungskonzept. Dort bringe er seinen Willen zum Ausdruck, Grundlagen zur Förderung eines Wohnungsangebots für alle Nachfragegruppen zu schaffen. Es sei vermerkt, dass vermehrt Anreize gesetzt werden sollen, Wohnungen zu bauen, die nach dem Grundsatz der Kostenmiete vermietet werden sollen.

Ob es zweckmässig sei, im Richtplan räumliche Zuordnungen für bestimmte Nachfragegruppen vorzunehmen oder Mindestanteile für den preisgünstigen Wohnungsbau in gewissen Quartieren vorzugeben, lässt der Stadtrat offen. Neben den Massnahmen im Stadtentwicklungskonzept existieren gemäss Stadtrat aktuell keine weiteren Grundlagen oder konkreten Beschlüsse zur Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus. (gia/cor)