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POSTNETZ: 31 Poststellen im Kanton St.Gallen sind gefährdet

Im Kanton St.Gallen gibt es aktuell noch 72 Poststellen. Davon wird der Weiterbetrieb von 41 Filialen bis 2020 garantiert. 31 Poststellen sollen hingegen geschlossen und wenn möglich durch eine Postagentur ersetzt werden.
Im Kanton St.Gallen garantiert die Post bis mindestens 2020 den Erhalt von 41 Poststellen. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE))

Im Kanton St.Gallen garantiert die Post bis mindestens 2020 den Erhalt von 41 Poststellen. (Bild: CHRISTIAN BEUTLER (KEYSTONE))

Im Oktober 2016 stellte die Post ihre Strategie des Postnetzes der Zukunft vor. Teil der Strategie ist ein intensiver Dialog mit Politik, Wirtschaft und Bevölkerung über die regionalen Bedürfnisse und die künftige Ausgestaltung des Postnetzes, wie die Post in einer heute Dienstag veröffentlichten Mitteilung schreibt.

Gemäss dieser garantiert die Post im Kanton St.Gallen für 41 Poststellen, dass sie bis mindestens im Jahr 2020 bestehen bleiben. Gleichzeitig werde der Ausbau von bis zu 20 weiteren Zugangsmöglichkeiten vorangetrieben. "Wir prüfen dabei Zugangspunkte für Geschäftskunden, Aufgabe- und Abholstellen wie auch die Platzierung von My Post 24-Automaten entlang der Mobilitätsströme im Kanton", heisst es weiter im Communiqué. Den Prozess zur Zukunft von 31 weiteren, nicht garantierten Poststellen werde nun in einer sorgfältigen Einzelfallprüfung angegangen oder weiterverfolgt.

An zwei weiteren Standorten im Kanton (Au und Berneck) stand die Post schon vor Oktober 2016 seit längerer Zeit im Dialog. Dort wurden Lösungen gefunden, die bereits in den nächsten Monaten umgesetzt werden. Die Phase der aktuell angekündigten Transformation im Kanton St.Gallen beginnt laut Mitteilung heute Dienstag mit einem Zeithorizont bis 2020.

Erste Neuerungen im September

Anlässlich der Kantonsgespräche hat die Post diverse Anliegen zur Grundversorgung aufgenommen und wird nun per September 2017 erste Neuerungen umsetzen, wie es heisst. "In Orten, die ausschliesslich eine Partnerfiliale haben, bietet die Post die Möglichkeit von Bareinzahlungen an der Haustür. Zudem werden abonnierte Tageszeitungen in Gebieten ohne Frühzustellung bis am Mittag zugestellt." Für KMUs werden neue Lösungen für die Aufgabe und Abholung von Sendungen angeboten. (pd/lex)


Folgende Poststellen sind gefährdet:
Benken, Bütschwil, Eggersriet, Gams, Gommiswald, Gossau 2 Mettendorf, Schwarzenbach, Marbach, Mels, Brunnadern, Nesslau, Niederhelfenschwil, Oberbüren, Unterterzen, Rebstein, Rorschacherberg, Schänis, Schmerikon, Haag (Rheintal), St.Gallen 8 Langgass, St.Gallen 13 Lachen –Vonwil, St.Gallen 15 Winkeln, Steinach, Thal, Niederuzwil, Wangs, Waldkirch, Trübbach, Bronschhofen, Wildhaus.

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