Positiver Jahresabschluss in Rheineck

Die Stadt Rheineck schliesst ihre Jahresrechnung mit einem erfreulichen Ergebnis. Am Steuerfuss soll nichts geändert werden.

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Das Rathaus in Rheineck. (Archivbild: Hannes Thalmann)

Das Rathaus in Rheineck. (Archivbild: Hannes Thalmann)

RHEINECK. Die Jahresrechnung der Stadt Rheineck schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 650 000 Franken, zuzüglich eines Gewinns aus Grundstückverkäufen von rund 330 000 Franken. Damit beträgt der Einnahmenüberschuss insgesamt 980 000 Franken. Demgegenüber rechnete der Voranschlag mit einem Gewinn von 66 800 Franken. Das Gesamtergebnis fällt um rund 900 000 Franken besser aus als erwartet.

Ausgaben gemäss Budget

Das gute Ergebnis ist hauptsächlich auf die Mehreinnahmen aus Grundstückgewinnsteuern (320 000 Franken) sowie Mehreinnahmen bei den Gesellschafts-steuern und den Quellensteuern (100 000 Franken) zurückzuführen. Bei den natürlichen Personen lag der Steuerertrag nur minimal über den Erwartungen. Die Ausgaben entsprechen insgesamt dem Voranschlag. Die deutlichen Mehrkosten im Sozialhilfebereich konnten durch Minderausgaben in anderen Positionen aufgefangen werden. Der Stadtrat empfiehlt den Stimmbürgern, den Gewinn für zusätzliche Abschreibungen sowie für Rückstellungen für die Hechtsanierung zu verwenden.

Bei der Elektrizitätsversorgung resultierte ein Verlust von 88 700 Franken. Dieser ist vor allem auf einen tieferen Gewinn aus dem Stromhandel sowie auf den Einmalaufwand für die Einführung einer Anlagenbuchhaltung zurückzuführen. Der Verlust kann aus den Reserven gedeckt werden. Das Ergebnis bei der Wasserversorgung fiel um 67 300 Franken besser aus. Dieser Gewinn soll in die Reserve eingelegt werden.

Defizit budgetiert

Im Jahr 2013 ist mit einem Aufwandüberschuss in der Höhe von 399 800 Franken zu rechnen. Hauptgründe dafür sind Mehrbelastungen im Schulbereich, aber auch die Lastenverschiebungen vom Kanton auf die Gemeinden im Rahmen des Sparpaketes sowie ein tieferer Kantonsbeitrag aus dem Ressourcenausgleich. Das erwartete Defizit wird jedoch aus den Reserven gedeckt werden können. Der Stadtrat beantragt deshalb die Beibehaltung des Gemeindesteuerfusses auf 139 Steuerfussprozente. (Gk.)