Positive Bilanz nach «Kampf der Orchester»

Am Samstag schied die Melodia Goldach mit Promi Nöldi Forrer im Halbfinal von «Kampf der Orchester» aus. Dirigent Daniel Zeiter blickt auf die Teilnahme an der SRF-Show zurück. Herr Zeiter, wie hat die Melodia das Ausscheiden aufgenommen?

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Daniel Zeiter Dirigent Melodia Goldach (Bild: pd)

Daniel Zeiter Dirigent Melodia Goldach (Bild: pd)

Am Samstag schied die Melodia Goldach mit Promi Nöldi Forrer im Halbfinal von «Kampf der Orchester» aus. Dirigent Daniel Zeiter blickt auf die Teilnahme an der SRF-Show zurück.

Herr Zeiter, wie hat die Melodia das Ausscheiden aufgenommen?

Wir sind enttäuscht, das ist klar. Alles andere wäre gelogen. Ich sah's aber etwas kommen. Die Show ist auch ein Kampf der Regionen. Aus der Ostschweiz ist ausser uns die Jugendmusik Kreuzlingen dabei, und wenn die Westschweizer, Berner und Luzerner alle anrufen, wird's schwierig. Zudem entspricht unser Stil nicht genau der Richtung, in welche die Show geht. Man darf die Show nicht mit einem Wettbewerb verwechseln. Ein solcher hätte Vorschriften und eine Fachjury, hier geht es um Unterhaltung.

Sind Sie mit den Auftritten in der Sendung zufrieden?

Sehr. Unser Ziel war, die erste Show zu überstehen – das haben wir geschafft. Wir haben uns nicht verstellt und mutig am Konzept festgehalten, kein Hit-Medley zu spielen. Alle Melodianer haben ein riesiges Kompliment verdient. Ich hätte nie gedacht, dass sich alle hinstellen und die Stücke auswendig spielen – und die schwierige Choreo so gut hinbekommen.

Wie fällt Ihre Bilanz aus?

Für uns war es eine sehr positive Sache. Der Zusammenhalt unter den Bands war super, von zweien haben wir schon Anfragen für gemeinsame Auftritte. Toll war auch die Arbeit mit Nöldi Forrer, der sich übers Ausscheiden richtig ärgert. Wir haben aber fest vor, wieder mit ihm zu spielen, vermutlich treffen wir uns schon diese Woche. Mit ihm hatten wir wirklich Glück, kein Promi besuchte so viele Proben wie er. (cot)