Polizeihund Leiko geht in den Ruhestand

Pension Im Alter von zehn Wochen kam der Deutsche Schäferhund Leiko zu Diensthundeführer Christian Gisler. 256 Einsatzerfolge kann Leiko zwölf Jahre später verbuchen. Unter anderem hat der Polizeihund einen bewaffneten Mann überwältigt, Einbrecher angehalten und Diebesgut aufgespürt.

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Leiko mit seinem Hundeführer Christian Gisler. (Bild: PD/Stadtpolizei St. Gallen)

Leiko mit seinem Hundeführer Christian Gisler. (Bild: PD/Stadtpolizei St. Gallen)

Pension Im Alter von zehn Wochen kam der Deutsche Schäferhund Leiko zu Diensthundeführer Christian Gisler. 256 Einsatzerfolge kann Leiko zwölf Jahre später verbuchen. Unter anderem hat der Polizeihund einen bewaffneten Mann überwältigt, Einbrecher angehalten und Diebesgut aufgespürt.

Nun hat die Stadtpolizei den Vierbeiner in den Ruhestand geschickt. «Leiko wäre nach Einschätzung seines Hundeführers körperlich nicht mehr in der Lage gewesen, alle Herausforderungen zu meistern», sagt Roman Kohler, Mediensprecher der Stadtpolizei. Die Lebenserwartung eines Deutschen Schäferhundes liegt zwischen neun und dreizehn Jahren. Eine Altersgrenze für Polizeihunde gibt es laut Kohler aber nicht. Vielmehr wird die Leistung der Hunde laufend beurteilt. Und da zeigte Leiko zunehmend Abnutzungserscheinungen. Den Lebensabend verbringt Leiko, wie in solchen Fällen üblich, bei seinem Hundeführer. «Leiko ist ein sehr engagierter und willensstarker Hund», sagt Christian Gisler. Dies habe ihm bei den zahlreichen Einsätzen geholfen. «Es war ihm immer sehr wichtig, erfolgreich zu sein, um dann mit seinem Spielzeug belohnt zu werden.»

Im Moment verfügt die Stadtpolizei insgesamt über drei einsatzfähige Diensthunde. Drei weitere Hunde absolvieren derzeit eine Ausbildung. Ein weiterer wird im Frühjahr seine Ausbildung beginnen. (pd/ghi)