Polizei ist Verdächtigem auf der Spur

ANDWIL. Knapp einen Monat ist es her, seit es in der katholischen Kirche in Andwil zu mehreren Sachschäden gekommen ist. Am 9. Oktober verweilte ein bislang unbekannter Täter in der Kirche.

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ANDWIL. Knapp einen Monat ist es her, seit es in der katholischen Kirche in Andwil zu mehreren Sachschäden gekommen ist. Am 9. Oktober verweilte ein bislang unbekannter Täter in der Kirche. Am Tag darauf stellte Mesmerin Brigitte Tomasi fest, dass der Kerzenständer als Aschenbecher benutzt, im Beichtstuhl geraucht, ein Schoggidrink auf dem Teppich ausgeleert und ein mit Urin gefüllter Sack aufgehängt worden waren (Tagblatt vom 13. Oktober). Nun hat die Kantonspolizei St. Gallen einen Verdächtigen.

Verdächtiger nicht greifbar

«Die Kantonspolizei hat am Tatort Spuren gesichert. Diese können einem polizeibekannten Mann zugeordnet werden», sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen. Der Mann sei im Moment aber für die Polizei nicht greifbar. «Er wohnt mal da, mal dort.» Krüsi betont, man werde weiterhin nach ihm fahnden. «Sobald wir ihn antreffen, werden wir ihn befragen.» Wie lange dies aber dauert, kann Krüsi nicht sagen. Es seien auch Hinweise von Leuten aus Andwil eingegangen. «Aber nicht auf diese Person.»

Falls es sich bei dem verdächtigten Mann tatsächlich um den Täter handelt, droht ihm eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe, da er eine Sache, an der ein fremdes Eigentums-, Gebrauchs- oder Nutzniessungsrecht besteht, beschädigt, zerstört oder unbrauchbar gemacht hat. (woo)