Polizei gegen Parkverbot

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Steinach An der Bürgerversammlung im Frühling wurde vom ­Steinacher Stimmvolk ein Antrag zur Umsetzung von Sofortmassnahmen gegen das Parkieren an der Gallusstrasse angenommen. Der Rat beauftragte die Strittmatter Partner AG in St. Gallen mit der Untersuchung der Si­tuation und der Vorbereitung von Lösungsvarianten. Aus dem ­Bericht der Planer geht laut Gemeinderat hervor, dass kein Spielraum für die Einzeichnung von Parkfeldern besteht, da die Strasse zu schmal ist. Dies hätte auf einfache Weise das Parkieren vor und nachfolgend auf fünf bis sechs Autolängen verboten.

Ausschlaggebend ist die Strassenbreite sowie die Einhaltung der gesetzlichen Abstände von Einfahrten und Einmündungen – um Klarheit zu haben, ob Fahrzeuge gebüsst werden dürfen oder nicht. Die Kantons­polizei St. Gallen teilte gemäss Mitteilung jedoch mit, dass die Signalisation eines Parkverbotes als Sofortmassnahme nicht zulässig und im vorliegenden Fall auch nicht zielführend sei. Der Rat beauftragte die Kerngruppe Verkehr, die Erkenntnisse aus dem Bericht der Planer und der Stellungnahme der Kantonspolizei aufzuarbeiten und nach anderen Lösungen zu suchen. Der Rat beantragte ein Parkverbot auf der Gallusstrasse. (Gk.)