Polizei ermittelt wegen GSoA-«Waffenaktion»

ST. GALLEN. Die Polizei ermittelt wegen einer «Waffenaktion» der Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA) vom Mittwoch im Einrichtungshaus Ikea in St. Gallen. Die GSoA hatte Imitationswaffen deponiert, um auf die Waffenschutz-Initiative aufmerksam zu machen.

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ST. GALLEN. Die Polizei ermittelt wegen einer «Waffenaktion» der Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA) vom Mittwoch im Einrichtungshaus Ikea in St. Gallen. Die GSoA hatte Imitationswaffen deponiert, um auf die Waffenschutz-Initiative aufmerksam zu machen.

Weil die GSoA mit ihrer Aktion an die Medien gelangte, wurde auch die Polizei darauf aufmerksam. Nach einer ersten Prüfung geht sie von einem Offizialdelikt aus, wie die St. Galler Kantonspolizei schreibt. Deshalb wurden von Amtes wegen Ermittlungen aufgenommen.

Die Gruppe wird verdächtigt, gegen das Waffengesetz verstossen zu haben.

Monika Simmler, Mitinitiantin der Aktion, zeigt sich überrascht: «Die Polizei hat uns nicht informiert, dass sie gegen uns ermittelt.» Sie kann sich auch nicht vorstellen, dass die GSoA mit ihrer Aktion gegen das Waffengesetz verstossen hat. «Wir haben selber bemalte Spielzeugwaffen in der Ikea deponiert.» (ybu)

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