Politiker reagieren auf Fan-Forderung

St. Gallen. 62 Prozent Ja, 38 Prozent Nein bei fast 400 abgegebenen Stimmen: So lautete am Donnerstagnachmittag die vorläufige Zwischenbilanz einer Umfrage auf der Homepage www. fcsg-millionen-vors-volk.ch.

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St. Gallen. 62 Prozent Ja, 38 Prozent Nein bei fast 400 abgegebenen Stimmen: So lautete am Donnerstagnachmittag die vorläufige Zwischenbilanz einer Umfrage auf der Homepage www. fcsg-millionen-vors-volk.ch. Es geht dabei um die Frage, ob der Stimmbürger das letzte Wort zum Rettungspaket rund um die AFG Arena haben soll. Diese Forderung hatten vier FCSG-Fans am Mittwoch öffentlich erhoben.

«Positive Rückmeldungen»

Verschiedenste Reaktionen hat Roman Weibel, Initiant der Gruppierung, bereits erhalten. «Die grosse Mehrheit ist positiv», sagt er. Dazu zählt er unter anderem die Rückmeldung einer SP-Stadtparlamentarierin, die ihm zu verstehen gegeben habe, dass das Rettungspaket in dieser Form nicht tragbar sei. Reagiert hat laut Roman Weibel auch ein Mitglied der Geschäftsprüfungskommission des Stadtparlamentes: «Diese Person teilte mir mit, dass sie froh um eine Liste von

Fragen wäre, die man allenfalls in einer Kommissionsbefragung zum Thema verwenden könnte», sagt Weibel.

Wochenendarbeit

Roman Weibel und seine Mitstreiter wollen nun übers Wochenende einen ersten Fragenkatalog zum geplanten Rettungspaket zusammenstellen. «Die Fragen können beispielsweise die personelle Zusammensetzung der Betriebs-AG AFG Arena nach einer Sanierung betreffen.» (dwa)