PODIUM: Politiker streiten über «No Billag»

Über die No-Billag-Initiative wird im März abgestimmt. Darüber diskutiert wird schon jetzt, auch in St. Gallen: Morgen treffen SRG-Vertreter und Politiker aufeinander.

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Am 4. März 2018 entscheidet das Schweizer Stimmvolk über die No-Billag-Initiative. Bereits jetzt wird heftig über dieses Volksbegehren gestritten, auch in St. Gallen. Morgen Mittwoch, 19 Uhr, findet im Stadtsaal des Restaurants Lagerhaus eine Podiumsdiskussion statt.

Teilnehmer sind Ruedi Matter, Direktor von Radio und Fernsehen SRF, und Silvio Lebrument, Geschäftsführer des Somedia-Verlags. Aber auch die Thurgauer SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher wird mitdiskutieren. Sie ist derzeit Vizepräsidentin der nationalrätlichen Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen. Das Ja-Komitee zur No-Billag-Initiative ist mit zwei Mitgliedern vertreten. Es sind dies der St. Galler SVP-Nationalrat Lukas Reimann und der Präsident der Jungfreisinnigen Thurgau, Lukas Weinhappl. Die Diskussion wird geleitet von Géraldine Eicher, Leiterin der Inland-Redaktion von Radio SRF.

Nach der Diskussion gibt es Bratwurst und Bürli

Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen des 4. Medienforums der SRG Ostschweiz statt. Die Initiative fordert die Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren. Die Gegner fürchten dies sei das Ende der SRG, während die Befürworter die Wahlfreiheit betonen.

Türöffnung ist um 18.30 Uhr. Um 19 Uhr begrüsst der Präsident der SRG Ostschweiz, Erich Niederer, die Anwesenden. Danach hält SRG-Generaldirektor Gilles Marchand ein Referat zum Thema «Die SRG – Programme für die Schweiz». Um 19.30 Uhr startet die Podiumsdiskussion, die bis etwa 20.45 Uhr dauert. Anschliessend gibt es Bratwurst und Bürli. Der Eintritt zum Anlass ist gratis. (pd/mha)