Platz für Kultur in der Stadt

Im Stadt-Kultur-Gespräch wird heuer die kulturelle Nutzung von Räumen thematisiert. Dabei diskutiert der Stadtpräsident mit diversen Kulturakteuren.

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Kulturelle Zwischennutzung im «Geilen Block». (Archivbild: Benjamin Manser)

Kulturelle Zwischennutzung im «Geilen Block». (Archivbild: Benjamin Manser)

Am Dienstag, 20. Oktober, um 18.15 Uhr findet an der Haggenstrasse 45 beim Bahnhof Haggen das diesjährige Stadt-Kultur-Gespräch statt. Im Zentrum dieses Anlasses steht die Frage nach kulturellen Nutzungen von Innen- und Aussenräumen in der Stadt St. Gallen.

Kultur braucht Raum

Die Fachstelle Kultur der Stadt St. Gallen organisiert das jährliche Stadt-Kultur-Gespräch jeweils zu einem aktuellen kulturellen und kulturpolitischen Thema, wie sie in einem Schreiben mitteilt. Dieses Jahr steht dabei die Frage nach der Nutzung von Innen- und Aussenräumen in der Stadt für kulturelle Zwecke im Zentrum. Sei es für Veranstaltungen, Ausstellungen, als Atelier- oder Proberäume – Kultur braucht Raum. Nach der Begrüssung durch Stadtpräsident Thomas Scheitlin wird ein Inputreferat von Dominic Chenaux, Geschäftsführer des Neubads Luzern – einer kultur- und kreativ-wirtschaftlichen Zwischennutzung –, in das Thema einstimmen. Am anschliessenden Podiumsgespräch unterhalten sich unter der Leitung von Karin Salm, Kulturredaktorin von SRF 2 Kultur, zu möglichem Raum für Kultur: Florian Kessler, Leiter Stadtplanung St. Gallen; Gisa Frank, Interessengemeinschaft Werkhaus Appenzell Ausserrhoden sowie Choreographin und Performerin; Katja Ruff-Breitenmoser, change-makers und ehemalige Projektleiterin «Zwischen-Nischen», und Matthias Fässler, Autor des Films «A Little Mountain Village».

Offene Diskussion und Apéro

Anschliessend wird die Diskussion geöffnet. Das Publikum kann mit Thomas Scheitlin und den Podiumsgästen Möglichkeiten und Grenzen diskutieren. Für den weiteren Austausch offeriert die Fachstelle einen Apéro. Für künstlerische Intervention sorgt die Gruppe Cirque de Loin um Michael Finger. (pd/kar)

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