Plastikteilchen im Kompost

Seit eineinhalb Jahren lässt die Stadt Zürich ihr gesammeltes Grüngut in der Biogas Zürich AG vergären. So wird wertvolles Biogas produziert. Was übrig bleibt, das Gärgut, nutzen Landwirte als Dünger.

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Seit eineinhalb Jahren lässt die Stadt Zürich ihr gesammeltes Grüngut in der Biogas Zürich AG vergären. So wird wertvolles Biogas produziert. Was übrig bleibt, das Gärgut, nutzen Landwirte als Dünger. Bauern, die diesen Dünger beziehen, haben nun aber viel Plastik auf dem Acker, wie der «Tages-Anzeiger» im Sommer berichtete. Der Kunststoff stammt von unsachgemässer Entsorgung, etwa wenn der beim Kochen anfallende Rüstabfall in einem Plastiksäckchen in den Biocontainer geworfen wird. Auch bewusst oder unbewusst falsch entsorgte Gegenstände gelangen in den Biomüll: Aludosen, Fussbälle, PET-Flaschen. Vor der Vergärung wird der Bioabfall mechanisch von Plastiksäckchen befreit und anschliessend zerkleinert. Eine hundertprozentige Säuberung ist aber nicht möglich. Zwei bis drei Prozent Plastik bleiben drin. (rsp)