Plan fürs Spital genehmigt

Das Parlament hat den Überbauungsplan zur Erneuerung des Kantonsspitals gutgeheissen. Der Entscheid fiel gestern nach kurzer Diskussion und einhellig.

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Wird für 400 Millionen erweitert: Das Kantonsspital St. Gallen. (Bild: Benjamin Manser)

Wird für 400 Millionen erweitert: Das Kantonsspital St. Gallen. (Bild: Benjamin Manser)

Kurz und schmerzlos wurde das erste Traktandum im Stadtparlament gestern abgewickelt. Dies nicht unerwartet: Zum Überbauungsplan fürs Kantonsspital St. Gallen und das Ostschweizer Kinderspital war keine Opposition erwartet worden. Schliesslich wird damit nur umgesetzt, was das kantonale Stimmvolk schon mit grosser Mehrheit gutgeheissen hat. Nämlich eine Investition von 400 Millionen Franken ins Kantonsspital sowie für den Umzug des Kinderspitals aufs gleiche Areal.

Interessen gehören abgewägt

Der Überbauungsplan gehe allerdings einen Schritt weiter, sagte die Präsidentin der Baukommission Doris Königer gestern. «Dieser Plan mit seinen besonderen Vorschriften ist hier nötig, weil es neu Hochhäuser geben soll. Die müssen öffentlich aufgelegt werden und brauchen die Zustimmung des Parlaments.» Weitere Fragen wie die Zahl der Helikopterlandeplätze, die Beschattung, die Bäume und Parkplätze seien bei einer Begehung während der letzten Sitzung der Baukommission vor Ort geklärt worden. Königer: «Nicht ganz überzeugen konnte die Haltung der kantonalen Denkmalpflege zur Villa an der Rorschacher Strasse.» In dem Fall werde die Gewichtung der Schutzwürdigkeit gegenüber den Interessen der Erschliessung abzuwägen sein. Allenfalls müsse die Strasse reduziert werden.

Keine Steine in den Weg legen

Die Fraktionen unterstützten gestern den Überbauungsplan ausnahmslos. So sagte Daniel Stauffacher im Namen der CVP/EVP/BDP-Fraktion, er sehe keinen Grund, sich gegen die Vorlage zu stellen. Auch Roger Dornier hielt sich kurz: Die FDP-Fraktion stimme klar zu – auch damit das Projekt rasch vorwärtskomme. Und die SVP, die SP/Juso/PFG-Fraktion sowie der «grüne Block» sahen keine Veranlassung, dem Überbauungsplan Steine in den Weg zu legen. Mit dem Entscheid kann die Realisierung des Mammutprojekts schon 2016 starten. (kar)