Pläne fürs Kopp-Areal liegen öffentlich auf

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Rorschacherberg Auf dem Areal der Kopp AG im Gebiet Neuseeland soll eine Wohnüberbauung erstellt und der Zugang zum See gesichert werden. Dazu hat der Rorschacherberger Gemeinderat den Teilzonenplan, den Überbauungsplan sowie den Teilstrassenplan Neuseeland Areal Kopp ­genehmigt. Diese Erlasse liegen nun bis bis zum 10. April im Rathaus öffentlich auf.

Der Gemeinderat erliess bereits am 30. Juni 2015 Pläne, um das Industrieareal des ehemaligen Textilveredelungsbetriebs in Wohnraum umzunutzen. Gegen die Erlasse gingen Einsprachen ein. Der Gemeinderat verhandelte, hob die Pläne auf und erarbeitete neue Überbauungs- und Teilstrassenpläne. «Diese sind ein Kompromiss zwischen den Inter­essen der Kopp AG, der Stadt Rorschach als Grundeigentümerin des vorgelagerten Grundstücks Nr. 1487 und der Gemeinde», schreibt der Rat im ak­tuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde Rorschacherberg.

Seezugang muss gewährleistet werden

Heute wird ein Teil des Grundstücks Nr. 1487 der Stadt Rorschach vom Surf Sailing Club Rorschach im Baurecht genutzt. Die Stadt lasse sich die Option ­offen, später auf diesem Grundstück ein Freibad mit Liegewiese zu betreiben, schreibt der ­Gemeinderat. Deshalb werden Richtungspunkte festgelegt, die den späteren Wegverlauf entlang des Seeufers sichern. Die besonderen Vorschriften des Überbauungsplans legen fest, dass – sollte das Freibad gebaut werden – ausserhalb der Badesaison der Seezugang gewährleistet werden muss. Während der Badesaison wird der Weg ausserhalb des Freibadgeländes geführt. Zwischen den Richtungspunkten «Fussweg, öffentlich» ist mit der ­Erstellung der Wohnbauten eine mindestens zwei Meter breite Fusswegverbindung zu bauen.

Damit das Areal entwickelt werden kann, mussten Pläne geändert und neu erlassen werden. So ist ein Teilzonenplan nötig, um das Grundstück der Kopp AG von der Gewerbe-Industriezone A in die Wohn-Gewerbezone 3 umzuzonen. Das öffentliche ­Gebiet beim Surfclub auf Grundstück Nr. 1487 der Stadt Rorschach wird vom übrigen Gemeindegebiet in die Grünzone Sport-, Park und Erholungsanlagen eingeteilt. Der Überbauungsplan zeigt auf, wo die künftigen Gebäude stehen, wie hoch sie sind, welche Gebäude und Gebäudeteile des Areals erhalten bleiben und welche Bereiche des Geländes öffentlich und halböffentlich sind. Zusätzlich regelt er, wie der Seezugang gesichert wird. Der Teilstrassenplan legt fest, dass die Einmündung ab der Bleichestrasse in die Tiefgarage und zu den oberirdischen Parkplätzen mit Wendeplatz sowie die Zufahrt zum Wankelhaus und den östlichen Parkplätzen als Gemeindestrasse 3. Klasse eingeteilt werden. (Gk./lim)