Pizzabäcker für einen Tag

Um den Kindern ein abwechslungsreiches Programm in den Sommerferien anzubieten, organisiert die Pizzeria Arrabbiata in Wittenbach einen Pizzaplausch.

Gabriela Spycher
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Edi Lazraj zeigt den Kindern wie man einen richtigen Pizzateig formt. (Bild: Ralph Ribi)

Edi Lazraj zeigt den Kindern wie man einen richtigen Pizzateig formt. (Bild: Ralph Ribi)

Wittenbach. Schürzen an, Teig auf den Tisch, Mehl an die Hände – und los geht's. So startet der erste Tag des Ferienspasses in der Pizzeria Arrabbiata in Wittenbach.

Kochen und Malen

Über ein Dutzend Kinder treffen an diesem Morgen in der Pizzeria Arrabbiata ein. Zuerst werden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste beginnt sofort, den Pizzateig auszurollen. Die andere Gruppe startet mit dem zweiten Teil des Tagesplanes – einem Malwettbewerb. Später wird gewechselt. Dass nicht alle gleichzeitig Pizze backen können, hat einen Grund. «Wir möchten uns Zeit nehmen für jedes Kind. Und das geht nicht, wenn alle gleichzeitig in der Küche stehen und die Pizze belegen», sagt Helena Lazraj, Besitzerin der Pizzeria Arrabbiata. Mit dem Malen hätten die Kinder die Möglichkeit, nebst dem Kochen auch etwas Kreatives zu machen.

Immer ausgebucht

Seit zwei Jahren bieten Helena Lazraj und ihr Mann Edi am Ferienspass den Pizzaplausch an. «Die Gemeinde hatte uns angefragt, ob wir Lust hätten, an dieser Sommerveranstaltung teilzunehmen, und wir waren sofort einverstanden», sagt Helena Lazraj. Der Pizzaplausch sei jedes Jahr ein grosser Erfolg. «Letztes Jahr hatten wir die meisten Anmeldungen des gesamten Ferienspasses.»

Neu dieses Jahr sei, dass auch Wirte aus Freidorf am Pizzaplausch teilnehmen. «Bis zu diesem Jahr waren wir immer ausgebucht», sagt Helena Lazraj. Nun könnten sie die Zahl der Teilnehmer erhöhen.

Freude und Aufwand zugleich

Der Pizzaplausch bedeute aber nicht nur Spass. Für das junge Paar sei er ein zusätzlicher Aufwand. Sie müssten früher als sonst aufstehen, das Programm vorbereiten und die Kinder bis nach dem Mittag betreuen. Zusätzlich müssten sie alles für die Restaurantgäste am Abend herrichten. «Es ist sicher anstrengender als sonst. Aber den Kindern bei ihrer Arbeit zuzuschauen und zu sehen, wie sehr sie es geniessen, macht uns Spass, gibt uns Kraft weiterzumachen und inspiriert uns für neue Ideen», sagt Helena Lazraj.

Kurz vor Mittag verbreitet sich der Duft der Pizze. Die Kinder warten gespannt – die Augen sind auf den Ofen gerichtet. Und dann ist es endlich so weit. Die selbstgemachten Pizze sind zum Verzehr fertig. «En Guete».

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