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PILZE: Eierschwämme lassen auf sich warten

Bald beginnt die Hauptsaison für Pilzsammler. Wer sich schon jetzt auf die Suche nach Eierschwamm und Co. machen will, hat es laut Pilzkontrolleurin Trudi Jäger nicht leicht.
Lisa Wickart
Wer die richtigen Plätze kennt, findet auch während der Flaute Pilze. (Bild: Lisa Wickart)

Wer die richtigen Plätze kennt, findet auch während der Flaute Pilze. (Bild: Lisa Wickart)

Ein grosser Korb steht auf dem Gartentisch von Trudi Jäger. Darin: Pilze verschiedenster Formen und Grössen. Eine Rorschacher Sammlerin hat sie zur Kontrolle vorbeigebracht. Die Pilzkontrolleurin sortiert die Pilze sorgfältig auf dem Tisch. Sie greift nach einem orangenen Exemplar: «Ein Reizker, besonders schmackhaft, wenn er gebraten wird.» Auch Eierschwämme und Steinpilze hat die Frau gesammelt. Sie habe Glück gehabt, wie Jäger sagt: «Zur Zeit findet man wenige Pilze in der Region.» Ein Grund dafür dürfte die gute Vorsaison Anfang Sommer gewesen sein: «Wenn der erste Schub an Pilzen durch ist, herrscht oft eine Pause.» Daher kämen zur Zeit wenige Sammler zur Kontrolle. Besonders Eierschwämme seien im Gegensatz zum Vorarlberg zur Zeit selten: Dort finden Sammler viele der schmackhaften Exemplare.

Die Situation kann sich laut Jäger jedoch schnell ändern: «Manchmal braucht es nur einen Regentag bis wieder neue Pilze spriessen.» Bald beginne die Hochsaison im Herbst. Besonders dann sei Regen unerlässlich. Am häufigsten finde man momentan Hexenröhrlinge und Täublinge. Dabei sei es bei Pilzen aus dem Wald wichtig, sie nur gekocht zu essen. Ausnahme seien sogenannte Salatpilze wie der Rote Gallerttrichter. Um eine Pilzvergiftung zu vermeiden, empfiehlt die Schweizerische Vereinigung Amtlicher Pilzkontrollorgane alle gesammelten Pilze kontrollieren zu lassen.

Lisa Wickart

lisa.wickart

@tagblatt.ch

Hinweis

Pilzkontrolleurin Trudi Jäger,

Telefonnummer 071 841 33 35

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