Pflegeheime müssen Mindestanforderungen erfüllen

ST.GALLEN. Künftig gelten für private und öffentliche Pflegeheime im Kanton St.Gallen die gleichen Qualitätsanforderungen. Im Zentrum stehen dabei das Betriebskonzept, das Personal und die Infrastruktur. Die Regierung hat eine entsprechende Verordnung verabschiedet.

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Mit qualitativen Mindestanforderungen will der Kanton St.Gallen den Schutz und das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner von Betagten- und Pflegeheimen sichern. (Bild: Keystone)

Mit qualitativen Mindestanforderungen will der Kanton St.Gallen den Schutz und das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner von Betagten- und Pflegeheimen sichern. (Bild: Keystone)

Mit der Verordnung lege die Regierung qualitative Mindestanforderungen fest, die den Schutz und das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner von Betagten- und Pflegeheimen sichern sollen, schreibt die Staatskanzlei am Donnerstag in einer Mitteilung.

Die neuen Vorgaben, die per 1. Januar 2016 in Kraft treten, wurden unter Einbezug der Vereinigung St.Galler Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten (VSGP) und des Heimverbands Curaviva St.Gallen erarbeitet. In der Vernehmlassung sei die neue Verordnung auf breite Zustimmung gestossen. Verschiedene bisher geltende Richtlinien werden abgelöst.

Die Heime verfügten weiterhin über einen grossen Handlungsspielraum und könnten selber entscheiden, welches Betreuungs- und Pflegekonzept sie wie umsetzen wollen, heisst es in der Mitteilung weiter. Dadurch bleibe die Vielfalt der Angebote in der St.Galler Heimlandschaft bestehen. (sda)