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Pfadiheim wird bald gebaut

Die Pfadi Peter und Paul hat genug Geld für den Bau des neuen Pfadiheims gesammelt. Wegen Verzögerungen bei der Baubewilligung starten die Arbeiten jedoch erst im neuen Jahr.
Christoph Renn
Das Pfadiheim in Wittenbach soll, wie hier im Modell, dank einer Photovoltaikanlage hohen ökologischen Ansprüchen gerecht werden. (Bild: PD)

Das Pfadiheim in Wittenbach soll, wie hier im Modell, dank einer Photovoltaikanlage hohen ökologischen Ansprüchen gerecht werden. (Bild: PD)

Die Pfadiabteilung Peter und Paul ist seit Ende 2014 daran, ein neues Pfadiheim in Wittenbach zu realisieren. Das neue Zuhause wird rund eine Millionen Franken kosten. Dieses Geld hat die Pfadi dank Spenden, Gönnern und durch Sammelaktionen nun zusammen. Doch damit ist es noch nicht getan: Im September sind die Baupläne öffentlich im Gemeindehaus aufgelegen. «Es sind keine Einsprachen eingegangen», sagt Projektleiter Jürg Gabathuler. «Somit sind wir dem Neubau einen weiteren grossen Schritt nähergekommen.»

Den geplanten Baubeginn können die Initianten jedoch nicht einhalten. Im September haben sie bereits den Spatenstich angekündigt. «Es gab Verzögerungen bei der Erteilung der Baubewilligung», sagt Gabathuler. «Wir hätten unterdessen zwar mit den ersten Arbeiten beginnen können, wären dann aber nicht weit genug gekommen, bevor der Winter eingebrochen wäre.» Hätte man bereits begonnen, hätte das Gebäude extra winterfest abgedichtet werden müssen, was wiederum hohe Mehrkosten verursacht hätte. «Jetzt holen wir den Spatenstich im April nach», sagt Gabathuler. Schlimm sei diese Verzögerung nicht: «Wir gehen immer noch davon aus, dass wir im November 2017 offiziell ins neue Pfadiheim einziehen können.» Der Plan sei schon immer gewesen, dass die Pfadiabteilung Peter und Paul den Frühling 2018 im neuen Zuhause verbringen könne.

«Ein grosser Hosenlupf»

Damit die Pfadi Peter und Paul eine Millionen Franken aufbringen kann, sind Beiträge von vielen Spendern und Gönnern vonnöten. «Finanziell stark geholfen hat uns, dass wir beim Projektwettbewerb der St. Galler Kantonalbank zu den Gewinnern gehören», sagt Gabathuler. Die Bank beteiligt sich mit einem Beitrag von 100 000 Franken. «Das war ein grosser Lupf.» Zudem können die Pfader und Wölfe auf die Unterstützung der Politischen Gemeinde zählen: An der Bürgerversammlung Ende 2014 sprachen die Stimmbürger einen Beitrag von 300 000 Franken. Ein weiterer grosser Brocken kam vom Heimverein Hospiz, der an das Projekt 200 000 Franken beisteuerte. Noch immer würden jedoch Spenden gerne entgegengenommen, denn wie es bei Bauarbeiten so sei, «weiss man trotz restriktivem Kostenmanagement nie, ob es schliesslich doch teurer wird als budgetiert». Die Pfader von der Abteilung Peter und Paul machten jedoch nicht nur die leere Hand. Sie sammelten selbst mit Sponsorenläufen und anderen Anlässen. Ursprünglich rechneten die Initianten mit 990 000 Franken. Doch weil man auch hohen ökologischen Ansprüchen gerecht werden wolle, seien einige Anpassungen nötig gewesen. So mussten beispielsweise die Dachschrägen angepasst werden, damit die geplante Photovoltaikanlage noch mehr Sonnenstrahlen einfangen kann. Mit einer Fläche von 210 Quadratmetern könnte die Anlage jährlich mindestens 30 000 Kilowattstunden Strom produzieren.

Das Heim wird hindernisfrei

Mit dem Projekt soll in Wittenbach ein Pfadiheim entstehen, das nicht nur der Abteilung Peter und Paul zur Verfügung steht, sondern auch von Schulen sowie anderen Vereinen und Jugendorganisationen gemietet werden kann. Verteilt auf drei Geschosse sind drei Pfadiräume, eine Küche, Toiletten und Duschen sowie ein grosser Aufenthaltsraum geplant. Darin soll es für bis zu 70 Personen Platz geben. In den vier Schlafräumen im Obergeschoss können bis zu 30 Personen übernachten, wie im Projektbeschrieb steht.

Ein weiteres Merkmal des geplanten Pfadiheims ist ein Treppenlift mit Rollstuhlplattform. Das Heim gilt als hindernisfrei und ermöglicht zum Beispiel auch Pfadern mit einer Behinderung, ein Lager in Wittenbach durchzuführen.

www.pfadiheim-wittenbach.ch

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