Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Pendlerabzug wird auf 3000 Franken beschränkt

ST.GALLEN. Pendler, die im Kanton St.Gallen wohnen und Steuern zahlen, dürfen in Zukunft höchstens noch 3000 Franken in der Steuererklärung für den Arbeitsweg in Abzug bringen. Das hat der Kantonsrat am Donnerstag bei der Behandlung des Sparpakets II beschlossen.
Täglich staut sich der Berufsverkehr in Wittenbach über lange Strecken. (Bild: Reto Martin)

Täglich staut sich der Berufsverkehr in Wittenbach über lange Strecken. (Bild: Reto Martin)

Die SVP-Fraktion wollte die Massnahme, die dem Kanton ab 2015 rund 13 Millionen Franken mehr in die Staatskasse fliessen lässt, streichen. Ihr Sprecher Linus Thalmann (SVP, Kirchberg) sagte, die Pendler in den Landregionen würden überdurchschnittlich benachteiligt, ebenso Familien des Mittelstandes.

Die Ratslinke befürwortete die Massnahme. Ruedi Blumer (SP, Gossau) sagte, mit der Begrenzung des Pendlerabzug würden Benützer des Öffentlichen Verkehrs mit Autofahrern gleichgestellt. Das sagte auch Volkswirtschaftsdirektor Benedikt Würth (CVP). Die Limite von 3000 Franken entspreche etwa den Kosten für ein SBB-Generalabonnement in der zweiten Klasse.

Der Streichungsantrag der SVP-Fraktion wurde mit 78 zu 31 Stimmen abgelehnt. Auch bei dieser Massnahme blieb das Parlament auf der Linie der Regierung und der Finanzkommission. (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.