Passions- und Begräbnismusik

andwil. In der Kirche St. Otmar findet am Sonntag, 28. März, 17 Uhr, ein Passionskonzert des Vokalensembles cantemus Weinfelden statt. Dabei gelangt Passions- und Begräbnismusik des Generalbasszeitalters (Anfang 17. bis Mitte 18. Jh.) zur Aufführung.

Drucken
Teilen

andwil. In der Kirche St. Otmar findet am Sonntag, 28. März, 17 Uhr, ein Passionskonzert des Vokalensembles cantemus Weinfelden statt. Dabei gelangt Passions- und Begräbnismusik des Generalbasszeitalters (Anfang 17. bis Mitte 18. Jh.) zur Aufführung. Das Programm umfasst Musik der gesamten barocken Epoche. Die drei Hauptwerke repräsentieren die damals sehr unterschiedlichen Nationalstile und gelten als Meilensteine in der Musikgeschichte.

Gregorio Allegri schrieb das «Miserere» um 1640 als Karfreitagsmusik für den ausschliesslichen Gebrauch in der Sixtinischen Kapelle in Rom. Henry Purcell, schon zu Lebzeiten als «The greatest musician, Britain ever had» gelobt, schrieb im Januar 1695 die Musik für das Begräbnis von Queen Mary. Von Johann Sebastian Bach erklingt die Motette «Komm, Jesu, komm» (BWV 229) für Doppelchor. Bach komponierte diese ca. 1730 als Begräbnismusik. Dazwischen erklingen weitere Juwelen von H. Schütz, J. H. Schein, A.

Lotti und andere. Es wird im Wechsel zwischen solistischer Besetzung und Chorbesetzung gesungen. Begleitet wird das Vokalensemble von einer Generalbassgruppe. Eintritt frei, Kollekte. (pd)

Aktuelle Nachrichten