Passerelle über Teufener Strasse soll bleiben

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RiethüsliMit den Antworten auf ihre Interpellation zeigten sich Daniel Bertoldo (EVP) und Beat Rütsche (CVP) alles andere als zufrieden. Sie beantragten deshalb, eine Diskussion zu eröffnen. Der Antrag wurde vom Parlament gutgeheissen. Bertoldo betonte daraufhin, dass die Meinungen im Riethüsli-Quartier zur Zukunft der Passerelle gemacht seien. «Für das Quartier ist klar: Die Passerelle muss bleiben.» Sie sei die sicherste Variante und im Vergleich zur Errichtung einer Lichtsignalanlage erst noch günstiger. Auch am in der stadträtlichen Antwort angeführten Argument, eine behindertengerechte Rampe sei unmöglich zu erstellen, äusserte der EVP-Parlamentarier Zweifel. «Der Stadtrat blieb uns die Auskunft schuldig, inwiefern sich mit der Passerelle die Verkehrssicherheit im Vergleich zu den Vorjahren verbessert hat.» Er bat den Stadtrat deshalb eindringlich, sich noch einmal Gedanken zu machen.

Stadträtin Maria Pappa betonte in ihrem Votum, dass die ­Sicherheit bei der Umgestaltung der Teufener Strasse eine hohe Priorität geniesse. Es gebe aber viele Übergänge mit Lichtsignalen, die von Schülern auf dem Schulweg überquert würden. Die Passerelle müsse zudem bald ­generalüberholt werden. Dafür müsse sie komplett abgebaut werden. Dies wäre laut Pappa aus wirtschaftlicher Sicht nicht sinnvoll. Die SP-Fraktion stellte sich hinter die Sicht des Stadtrats.(ghi)