Parlament erlässt Teilzonenplan

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Poststrasse Die Schweizerische Post und die Akris AG wollen ihre beiden Grundstücke an der Poststrasse 6 bis 10 überbauen. Dazu sollen die zwei Parzellen und einige angrenzende Grundstücke in die Kernzone umgezont werden, wo eine höhere Nutzung möglich ist. Der Stadtrat hat dazu den Teilzonenplan Poststrasse erlassen und dem Parlament einen Antrag unterbreitet. Diesem hat das Parlament am Dienstag nahezu einstimmig zugestimmt. Der Plan untersteht noch dem ­fakultativen Referendum. Einen Tag vor der Sitzung hatten die Parlamentsmitglieder Post erhalten von einem Einsprecher gegen diese Planung. Seine und eine weitere Einsprache hat der Stadtrat abgelehnt. Der Einsprecher bittet darum, bei dem Verfahren kritisch hinzuschauen. Als Reaktion beantragte Stefan Harder (Flig), die Baukommission als vorberatende Kommission einzusetzen. Diese sollte das Geschäft vertiefter anschauen, damit man «mit gutem Gewissen einen Entscheid treffen kann». Sein Antrag wurde grossmehrheitlich abgelehnt. Wenn der Teilzonenplan im Referendumsverfahren unumstritten bleibt, können Einsprecher gegen das Bauvorhaben auf kantonaler Ebene Rekurs einreichen. (woo)