Parkschranke fällen ist teuer

Wer auf dem Kurplatz parkieren möchte, muss seit Ostern im vergangenen Jahr ein bis zwei Parkschranken passieren. Je nachdem, ob er bis zum Seerestaurant zufahren möchte oder nicht. Und diese Schrankenanlage hat allem Anschein nach eine verhältnismässig kurze Lebensdauer.

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Das wird teurer: Beschädigte Schrankenanlage beim Kurplatz in Rorschach. (Bild: rtl)

Das wird teurer: Beschädigte Schrankenanlage beim Kurplatz in Rorschach. (Bild: rtl)

Wer auf dem Kurplatz parkieren möchte, muss seit Ostern im vergangenen Jahr ein bis zwei Parkschranken passieren. Je nachdem, ob er bis zum Seerestaurant zufahren möchte oder nicht. Und diese Schrankenanlage hat allem Anschein nach eine verhältnismässig kurze Lebensdauer. Alleine in den vergangenen neun Monaten haben ein Rowdy, zwei Lieferwagen-Fahrer und ein paar übermütige Nachtbuben je eine Schranke beschädigt.

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Ist nur der rot-weisse Sperrbalken demoliert, so belaufen sich die reinen Materialkosten laut Auskunft von Rorschachs Bauamtschef Walter Hautle auf 400 Franken. Allerdings werden auch die Umtriebe und Arbeitsstunden für die Wiederbeschaffung verrechnet. Dadurch muss leicht nochmals einige hundert Franken zusätzlich begleichen, wer einer Schranke zu nahe auf die Pelle rückt. Und vor der Rechnung drücken, das geht gar nicht. Dies musste auch jener Autolenker erfahren, der die Schranke in voller Absicht durchfuhr und sich dann aus dem Staub machte. Dank der Videoüberwachungsanlage konnte der Mann leicht ausgeforscht werden.

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Eine derart mutwillige Zerstörung ist aber bis anhin eher die Ausnahme. Auch bei anderen Schrankenanlagen auf städtischem Gebiet sind laut Walter Hautle meist Fahrfehler die Ursache von Beschädigungen. Etwa, wenn Autolenker zu früh abdrehen und so gleich auch noch die Halterung aus dem Sockel reissen. In solchen Fällen fällt die Rechnung dann richtig teuer aus. (rtl)