Parkieren ist nicht mehr gratis

GOLDACH. Ab dem 1. Oktober müssen auch im Dorfzentrum von Goldach Parkuhren gefüttert oder Blaue Zonen beachtet werden. Umgewöhnen müssen sich in erster Linie Pendler, die die Parkplätze im Zentrum fürs Park & Ride «missbrauchen».

Rudolf Hirtl
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Ab 1. Oktober wird auch auf dem Platz hinter dem Rathaus eine Parkuhr stehen, wobei die erste halbe Stunde gebührenfrei sein wird. (Bilder: Rudolf Hirtl)

Ab 1. Oktober wird auch auf dem Platz hinter dem Rathaus eine Parkuhr stehen, wobei die erste halbe Stunde gebührenfrei sein wird. (Bilder: Rudolf Hirtl)

GOLDACH. Bereits an der Bürgerversammlung von 2012 haben die Goldacher Stimmbürger das Konzept für die Parkplatzbewirtschaftung abgesegnet und den Kredit über 430 000 Franken gutgeheissen; wobei die grösste Position die Anschaffung von Parkuhren ist. Nun macht ein Inserat (Tagblatt von 9. September) des örtlichen Polizeikommandos auf die anstehenden Verkehrsanordnungen aufmerksam. Am augenfälligsten dürften sich die Neuerungen laut Gemeindeschreiber Richard Falk auf die gegen 70 Parkfelder nördlich und südlich des Rathauses bemerkbar machen. Diese Gratisparkplätze werden nämlich bisher hauptsächlich von Pendlern belegt, während die dafür vorgesehenen, gebührenpflichtigen Plätze beim Bahnhof leer bleiben.

Erste halbe Stunde gratis

Ab 1. Oktober ist beim Rathaus nur mehr die erste halbe Stunde gebührenfrei. Danach kostet eine Stunde je einen Franken, ab der vierten Stunde sind es zwei Franken. Dasselbe gilt für die Parkplätze an der Untereggerstrasse (gegenüber Friedhof), an der St. Galler Strasse und am Warteggweg (also vor und hinter der Wartegghalle), an der Schulstrasse (beim «Rosenacker»), an der Mühlegutstrasse, an der Hauptstrasse (entlang der Strasse und beim Parkplatz an der Barriere) und die Parkplätze an der Post- und Ulrich-Rösch-Strasse. Münzen für Parkuhren bereithalten müssen Autofahrer nicht nur an den genannten Strassen und Plätzen, auch die Parkfelder beim Bahnplatz werden gebührenpflichtig. «Wir gehen davon aus, dass es durch die Umsetzung des Parkplatz-Bewirtschaftungskonzeptes im Zentrum mehr Platz geben wird, und dafür die für Pendler von den SBB bereitgestellten Parkplätze beim Bahnhof genutzt werden», sagt Richard Falk.

Die gleichzeitige Einführung der Erweiterten Blauen Zone soll verhindern, dass Pendler in die naheliegenden Quartiere ausweichen. So muss ab 1. Oktober entlang der Löwen-, Dufour-, Weier- und Eschenstrasse eine Parkscheibe gut sichtbar im Auto angebracht werden. Ebenso an der Neumühlestrasse, wobei dort montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr sowie samstags von 8 bis 17 Uhr maximal eine Stunde parkiert werden darf.

Dauerkarten ab sofort lösbar

Anwohner der Erweiterten Blauen Zone können zu vergünstigten Preisen eine Parkier-Dauerkarte lösen. Diese werden ebenso wie «reguläre» Dauerkarten allerdings nur in Verbindung mit der ParkingCard verkauft. Auf der Homepage www.parkingcard.ch ist dafür ein Kundenkonto zu eröffnen. Wer sich damit schwertut kann Dauerkarten auch im Front Office des Gemeindehauses kaufen. Eine ausführliche Anleitung findet sich im heute erscheinenden «Wellenbrecher».

Gebührenpflichtig wird auch der Parkplatz an der Untereggerstrasse. (Bild: Rudolf Hirtl oceandesign@bluewin)

Gebührenpflichtig wird auch der Parkplatz an der Untereggerstrasse. (Bild: Rudolf Hirtl oceandesign@bluewin)