Parkgaragen: Schritt in die richtig Richtung

Für die Umweltfreisinnigen ist der Parkgaragen-Entscheid des Stadtrates «ein Schritt in die richtige Richtung». Die zur FDP gehörende Gruppe begrüsst in einer Mitteilung die Verlegung von öffentlichen Parkplätzen in den Untergrund.

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Für die Umweltfreisinnigen ist der Parkgaragen-Entscheid des Stadtrates «ein Schritt in die richtige Richtung». Die zur FDP gehörende Gruppe begrüsst in einer Mitteilung die Verlegung von öffentlichen Parkplätzen in den Untergrund. Und im Fall der Projekte «Union plus» und UG24 «verschwinden mehr oberirdische Parkplätze als neue öffentliche in Tiefgaragen hinzukommen».

Die Umweltfreisinnigen sind gemäss ihrer Mitteilung der Meinung, dass der vor einer Woche durch den Stadtrat gefällte und kommunizierte Parkgaragen-Entscheid «als Chance zur nachhaltigen Lösung verschiedener verkehrspolitischer Herausforderungen im Stadtzentrum zu betrachten ist». Für Fussgänger und Langsamverkehr könnten so zusätzliche Verkehrsflächen entstehen. Der frei werdende Strassenraum schaffe Voraussetzungen für den weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Auch würden damit «die berechtigten Bedürfnisse» der Ladenbetreiber in der Innenstadt berücksichtigt.

Für die Umweltfreisinnigen ist der Entscheid des Stadtrates, den Neubau «Union plus» am Schibenertor und gleichzeitig den Ausbau der Parkgarage Unterer Graben 24 (UG24) zuzulassen, ein «mehrheitsfähiger Kompromiss». damit könne «die festgefahrene Situation nach der abgelehnten Marktplatz-Vorlage wieder in Gang» gebracht werden. Der Stadtrat müsse nun allerdings den Beweis antreten, dass er die Parkgaragen tatsächlich als Teil einer gesamtheitlichen Lösung zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt sehe, fordern die Umweltfreisinnigen. Dies könne er durch «die konsequente und prioritäre Förderung des öffentlichen Verkehrs oder die notwendigen Optimierungen für Fussgänger und Velofahrer» tun. (pd/vre)

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