Paradebeispiel gelebter Integration

Spieler der axpo PluSportgruppe Wiggenhof und C-Junioren bildeten beim Turnier des FC Goldach gemischte Teams. Durch die Ausgeglichenheit der Mannschaften wurden durchwegs spannende Spiele geboten. Der Jubel bei Treffern kannte kaum Grenzen.

Andreas Willi
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Auch beim Torjubel wurde die gelebte Integration sichtbar. (Bild: Andreas Willi)

Auch beim Torjubel wurde die gelebte Integration sichtbar. (Bild: Andreas Willi)

GOLDACH. Beim internen Hallenfussballturnier des FC Goldach stand der Fussballmannschaft axpo PluSportgruppe Wiggenhof erneut ein Zeitfenster von drei Stunden zur Verfügung, bei dem sie «ein Turnier im Turnier», gespickt mit C-Junioren des FC Goldach, bestritten.

Zur ersten Begegnung standen sich St. Gallen mit Trainer Urs Schwizer und Bayern München mit Trainer Urs Bissegger gegenüber. Juventus Turin mit Coach Marco Arena und Manchester United mit Trainer Ruedi Holderegger bestritten das zweite Spiel. Einen leichten Vorteil konnte Trainer Felix Bräm mit der Mannschaft Barcelona in Anspruch nehmen, konnte er doch das erste Spiel der St. Galler mitverfolgen, was ihm aber wenig einbrachte. Die Fairness war kaum zu überbieten, gab es in zehn Spielen doch nur einen Unterbruch für ein Foulspiel.

Die Spieler der axpo-PluSportgruppe Wiggenhof – je zwei pro Mannschaft – wurden von den Trainern vor allem in der Sturmspitze eingesetzt, um ihnen bei einen gelungenen Abschluss Torjubel zu ermöglichen, der bei einigen Treffern nicht zu überhören war. Uneigennützig spielten die C-Junioren von hinten heraus, um dann eben die Wiggenhof-Kicker in gute Abschlusspositionen zu bringen. Das Zusammenspiel aller Junioren, auf und neben dem Platz, verdient grosse Anerkennung und darf – gerade in der heutigen Zeit – als Paradebeispiel gelebter Integration betrachtet werden. Alle Wiggenhof-Kicker durften ein Badetuch, gesponsert von Frisco, in Empfang nehmen.