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Palliative Care: Auch Freiwillige helfen mit

«Ein Netz für die letzte Lebensphase», Ausgabe vom 3. Oktober
Lisa Tralci-Eberhard

Wir dürfen uns über die gut vernetzte Palliative Care in der Region St. Gallen tatsächlich freuen. Im Tagblatt-Bericht nicht einmal erwähnt sind dabei die Freiwilligen des ambulanten Hospiz-Dienstes. Sie kommen seit über 15 Jahren immer dann zum Einsatz, wenn Schwerkranke und Sterbende keine oder nur selten präsente Angehörige haben, wenn Unruhe oder Angst die einfühlsame Anwesenheit eines Menschen «am Bett» notwendig macht oder wenn pflegende Angehörige zu Hause entlastet werden müssen. Die Freiwilligen sind an 365 Tagen im Jahr auf der Palliativstation des Kantonsspitals präsent und begleiten Schwerkranke und Sterbende in allen Spitälern, Heimen und zu Hause. Auch das stationäre Hospiz, welches im Februar 2018 eröffnet wird, wird die Begleitungen durch Freiwillige benötigen.

Die Einsatzanfragen steigen Jahr für Jahr, unter anderem aufgrund der im Tagblatt-Bericht erwähnten sozialen Einsamkeit sowie Herausforde­rungen, die sich aus hohem Lebensalter, eingeschränkter Verfüg­barkeit von pflegerischen Ressourcen, der Zunahme von demenziellen Entwicklungen und nicht zuletzt aus unseren so genannt modernen Lebensformen ergeben. Rund 60 Freiwillige ergänzen das Netz von Palliative Care und freuen sich über den eben verliehenen Prix Benevol der Stadt St. Gallen.

Lisa Tralci-Eberhard

Hospiz-Dienst St. Gallen

Marktplatz 24, 9000 St. Gallen

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