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Ortsgemeinde hat besseren Vorschlag

Dorfkern weiträumig umfahren? Ausgabe vom 4. März 2016 Umfahrung bringt mehr Verkehr Ausgabe vom 8. März 2016
Die geplante Strasse durchs Mühlegut steht in der Kritik. (Bild: Visualisierung: Gk.)

Die geplante Strasse durchs Mühlegut steht in der Kritik. (Bild: Visualisierung: Gk.)

Warum ist er besser? Weil er mit gesundem Menschenverstand erarbeitet worden ist und sowohl den Realitäten als den langfristigen Interessen des alternden Bevölkerungsteils Rechnung trägt. Der Vorschlag des Gemeinderats würde einerseits den Ausbau des Mühleguts zum dringend erforderlichen Altersquartier verunmöglichen. Er würde sodann jahrelangen Streit mit den Anstössern und bei der unvermeidlichen Enteignung unserer Ortsgemeinde sogar eine Art «Bürgerkrieg» verursachen, damit das Dorfklima vergiften. Eine Realisierung wäre zudem nicht vor 15 Jahren denkbar. Ich fühle mich sicher nicht als ungläubigen Thomas, wenn ich je länger je weniger an den Autobahnanschluss glaube. Der Gemeinderat konnte und kann die Steigungsprozente nicht aus der Welt räumen, die ganz klar über den verlangten baulichen Werten liegen und schliesslich das Ganze zum Scheitern bringen werden. Wer den Hohrain hinauffährt, dem wird diese leide Tatsache vor Augen geführt. Der Vorschlag der Ortsbürger ist bei guter Zusammenarbeit hingegen schnell realisierbar. Also sollte der Gemeinderat die Chance benützen, der Bevölkerung aufzuzeigen, dass auch ihm einerseits das langfristige Wohl der Generationen von Alten am Herzen liegt und dass er sich von Fakten überzeugen lässt. Seine Mitglieder sind keine gekrönten Häupter, also können ihnen bei der erwünschten Flexibilität mitsamt Einsichtsvermögen keine Steine aus den Kronen fallen. Also «Nein» an der Bürgerversammlung, und «Auf in die neue Realisierung».

Ruedi T. Sonderegger Goldermühlestrasse 9

9403 Goldach

Umfahrung Mühlegut richtig – nein.

Im «Wellenbrecher» Nr. 85 2010 verwirft der Gemeinderat die kleine Umfahrung Mühlegutstrasse zusammen mit drei anderen Varianten. Sechs Jahre später wird der Goldacher Bevölkerung mitgeteilt, dass die Mühlegut-Umfahrung die einzige richtige Lösung ist. Dieser Gesinnungswechsel stimmt uns sehr nachdenklich.

Goldach wird durch diese neue Strasse zweigeteilt. Künftige Alterssiedlungen können in diesem Gebiet nicht mehr gebaut werden. Die letzten schönen Baulandreserven werden verschwendet. Der Schulweg für die Kinder, der Zugang zur Bibliothek und der Spielgruppe wird gefährlicher. Es fallen Parkplätze weg. Die Mühlegutstrasse war bisher eine Sackgasse und keine Durchgangsstrasse. Es würde hier zu beträchtlichem Mehrverkehr kommen.

Es wurde mit keinem der Stockwerkeigentümer Mühlegutstrasse 8 bis 18 betreffend der Umfahrung je Kontakt aufgenommen. Scheinbar sind diese Eigentümer eine kleine Minderheit, die es weder zu informieren noch anzuhören gilt. An dieser Liegenschaft müssten beträchtliche bauliche Veränderungen der Garageneinfahrt vorgenommen werden. Eine Information an die Eigentümer wäre Pflicht gewesen. Der gesetzliche Auftrag wurde nicht erfüllt. Das Projekt Mühlegut ist keine Lösung. Der Verkehr wird wieder ins Dorf zurückgeleitet. Es handelt sich um eine neue zusätzliche Durchgangsstrasse durch Goldach, wenig entfernt von der Hauptstrasse. Mit angedrohtem Enteignungsverfahren würde sich der Bau sicher um mehrere Jahre verzögern. Wir empfinden das als ein diktatorisches Vorgehen des Gemeinderates. Die Ortsbürgergemeinde stellt zwei prüfenswerte Alternativen vor. Diese unterstützen wir voll und ganz. Der Rückstau bei der Abzweigung Bruggmühlestrasse würde vermieden.

Werte Goldacher Stimmbürger, gehen Sie am 21. März an die Goldacher Bürgerversammlung. Stimmen Sie Nein für die Vergabe eines Projektierungskredites.

Fritz und Margrit Wild Mühlegutstrasse. 18

9403 Goldach

Bessere Vorschläge präsentieren

Die Politische Gemeinde Goldach plante für eine Alternative zum Bahnübergang-Hauptstrasse viele Jahre und setzte bereits auch erhebliche Mittel dafür ein. Nachdem es nun plötzlich wegen der Bahnschranke und des Seebus-Verkehrs zu brennen beginnt, präsentiert man uns schnell eine schlechte Variante zur Weiterplanung. Beim Äueli handelt es sich um die letzte grössere Baulandparzelle im Zentrum von Goldach. Eine Durchfahrt ist nur lösbar, wenn viele Kompromisse akzeptiert werden. Alterswohnungen, Spielgruppe und Bibliothek würden durch die neue verkehrsreiche Strasse vom Dorf abgetrennt, und mit der Verkehrszunahme steigt auch die Unfallgefahr für die Kinder, Schüler und älteren Personen. Zudem wird das Gebiet mit der geplanten Durchgangsstrasse für den Wohnbau unattraktiv. Jeder normale Planer versucht so viel Intern- und Durchgangsverkehr an den Rand eines Dorfes zu verbannen wie nur möglich. Wieso Goldach versucht, mit der vorgeschlagenen Variante den gesamten Verkehr mit allen Nachteilen durch das Dorf zu leiten, ist schleierhaft. Die Schulstrasse und die Blumenstrasse werden sehr kostspielig saniert, und der Verkehr soll verlangsamt und beruhigt werden. Aufgrund der aufgezeigten Varianten besteht die Möglichkeit, den Intern- und Durchgangsverkehr an den Dorfrand zu verbannen. Aufgrund der vielen Kompromisse und der grossen Lärmimmissionen soll der Verkehr am Dorfrand entlang geführt werden. Aus diesem Grunde ist der beantragte Planungskredit an der kommenden Bürgerversammlung abzulehnen. Der Gemeinderat soll uns einen besseren Vorschlag zur Weiterplanung präsentieren.

Wady Schuttanner

Rebenstrasse 1, 9403 Goldach

Den Budgetposten ablehnen

Auf dem Flyer der Ortsgemeinde Goldach wird uns eine Variante Bruggmühle-Goldach-Viadukt präsentiert mit vielen Vorteilen. Der Verkehr wird dort abgeholt wo er entsteht, nämlich zwischen Waldeggkreisel und Dorfeinfahrt. Der gesamte Verkehr zum Industriegebiet Blumenegg wird ausserhalb des Dorfes geführt. Ebenfalls wird der Verkehr Obergoldach und Rorschacherberg grösstenteils ausserhalb des bewohnten Dorfteiles geführt. Die Streckenführung bleibt auch aufgrund der Dorfnähe für den innerörtlichen Verkehr attraktiv. Mit dieser Variante kann die Sportanlage Chellen mit dem öffentlichen Verkehr direkt erschlossen werden. Sämtliche Gebiete die bis heute vom öV erschlossen sind und das Äueli-Gebiet können weiterhin problemlos bedient werden. Diese Variante ist schneller realisierbar als die vom Gemeinderat vorgeschlagene, weil dort vorgängig diverse Knacknüsse ausgeräumt und bereinigt werden müssen. Ich lehne deshalb den Budgetposten 2016 zur Detailplanung des Projektes Mühlegutstrasse an der Gemeindeversammlung ab und wünsche mir, dass viele Bürgerinnen und Bürger das Gleiche tun werden. Gleichzeitig hoffe ich, dass der Gemeinderat die Variante der Ortsgemeinde dann möglichst schnell vorantreibt.

Josef Schneider Seebüelstrasse 6a, 9403 Goldach

Von Technokraten beraten worden

Die Lage in Goldach betreffend Umfahrung Mühlegut ist sehr zerfahren, kein Wunder bei der Ausgangslage. Ich möchte nicht nochmals alle Fakten wiederholen. Ich stimme mit dem Leserbrief von Ruedi Sonderegger voll überein, möchte ihn noch dahin ergänzen: Die vom Gemeinderat angebotene Lösung durch das Mühlegut ist eine Technokratenlösung. Da ist der Gemeinderat ebenfalls von Technokraten beraten worden. Sie ist die billigste und einfachste. Wir wollen aber nicht die billigste Lösung! Wir wollen auch nicht die einfachste Lösung ! Wir wollen eine Lösung, die auch auf die Bewohner des Mühlegut-Quartiers Rücksicht nimmt, schlichtweg die beste Lösung aus allen Gesichtspunkten. Für das darf es auch etwas mehr kosten.

Die vierfachen Kosten für die äussere Umfahrung müssten erst noch bewiesen werden. Und auch alle anderen Behauptungen im offiziellen Artikel scheinen etwas bei den Haaren herbeigezogen.

Ich auf jedenfalls schliesse mich dem Nein der Gegner und der Ortsgemeinde für das Mühlegut-Projekt an

Hans-Peter Buesser Schuppisstrasse 9, 9403 Goldach

Neue Durchfahrtsstrasse in Goldach

Es sieht einfach so aus, als ob uns die Politische Gemeinde Goldach ihre Idee aufzwingen will. Eine vernünftige Lösung schützt seine Anwohner vor übermässigem Durchgangsverkehr und plant eine Strasse um das Dorf und nicht mittendrin. Da zufällig die Mühlegutstrasse eine Alterssiedlung, eine Spielgruppe und eine Bibliothek besitzt, ist es umso schlimmer. Es sieht so aus, als ob die Gemeinde unserer Vergangenheit (alte Menschen) und auch unserer Zukunft (die Kinder) nicht respektvoll gegenübersteht. Ich frage mich, wer die Verantwortung übernehmen will wenn ein Kind oder ein Rentner dort angefahren wird. Zudem ist die Garageneinfahrt Mühlegutstrasse ebenfalls ein Sicherheitsrisiko, das nicht ausreichend bedacht wurde, und man jede Kommunikation mit den Anwohnern als überflüssig empfand. Warum kann man in Arbon eine Umfahrungsstrasse und eine Unterführung machen und in Goldach nicht? Meiner Meinung nach verdient das Dorf Goldach genauso die beste Lösung. Es sind einfach zu viele Autos für den kleinen Ort, und wir werden im Transitverkehr ersticken. Mit einer Umfahrungsstrasse, die als eine Kantonsstrasse finanzierbar wäre, würden wir die St. Gallerstrasse, die Bruggmühlestrasse und die Hauptstrasse massiv entlasten. Und nicht umgekehrt, alles andere ist eine Augenwischerei!

Miodrag Mirkovic Mühlegutstrasse 10 9403 Goldach

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